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RWE lässt Waldwege am Hambacher Forst freiräumen

Im Hambacher Wald, der für den NRW-Braunkohletagebau teilweise gerodet werden soll, hat der Energiekonzern RWE am Donnerstag Barrikaden, Hindernisse und Müll von Demonstranten von den Waldwegen entfernt. Insgesamt seien im Auftrag der Behörden 140 Kubikmeter Unrat wie Plastikplanen, Paletten oder Eisenstangen in mehr als 17 Lastwagen abtransportiert worden, teilte die Aachener Polizei mit. Darunter sei auch eine halb eingegrabene Sprengmittelattrappe gewesen.

Aachen

28.06.2018
RWE lässt Waldwege am Hambacher Forst freiräumen

RWE lässt Waldwege am Hambacher Forst freiräumen. Foto: Marius Becker/Archiv

Umweltschützer setzen sich seit Jahren massiv für den Erhalt des Hambacher Waldes ein. „Es ist mir bewusst, dass der Hambacher Forst ein Symbol für den Braunkohleprotest ist“, sagte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach, der den Einsatz begleitet hatte. Friedlicher Protest sei geschützt, es müsse aber gesichert sein, dass der Wald für alle frei und gefahrlos betreten werden könne. Jetzt seien die Wege wieder frei.

Die zuständige Bezirksregierung Arnsberg hatte im Frühjahr den sogenannten Hauptbetriebsplan für den Braunkohletagebau bis 2020 genehmigt - und damit auch die umstrittenen Rodungen. Aus Naturschutzgründen dürften aber erst ab Anfang Oktober die nächsten Bäume gefällt werden.

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