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RWE lehnt Seehofer-Plan zu Billig-Strom ab

Berlin (dpa) ESSEN Deutschlands größter Stromkonzern RWE lehnt den Plan von Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer nach Einführung von Stromspartarife ab. RWE-Vorstandsmitglied Ulrich Jobs sagte «Bild.de», dem Online-Portal der «Bild»-Zeitung: «Staatliche Preisvorgaben bringen uns nicht weiter!»

RWE lehnt Seehofer-Plan zu Billig-Strom ab

Ein Würfel mit dem Logo des Energieversorgers RWE dreht sich in Essen auf dem Dach eines Hochhauses.

Seehofer hatte zuvor in der «Bild»-Zeitung erklärt: «Wir prüfen die Einführung eines einheitlichen Stromspartarifs.» Der bei RWE für das operative Geschäft zuständige Konzern-Manager Jobs kritisierte die Regierung deutlich wegen der hohen Steuer- und Abgabelast beim Strom, schloss aber Gespräche mit der Politik über die künftige Tarifgestaltung nicht völlig aus: «Herr Seehofer sollte nicht vergessen, dass der Staat selber einer der größten Preistreiber ist. Darüber wäre dann auch zu reden.»

Der Minister hatte angeregt, dass künftig gestaffelte Einheitstarife angeboten werden sollen, die Stromsparen belohnen und dem Haushalt helfen, seine Kosten zu reduzieren: «Die Idee ist: Jeder Kunde bekommt eine bestimmte Zahl Kilowattstunden zum günstigen Basistarif. Dieser Basistarif ist unter anderem abhängig von der Zahl der Personen im Haushalt. Wer dann mehr Energie verbraucht, soll auch deutlich mehr zahlen und wer Strom spart, wird belohnt.»

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