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Blind und barfuß den Wald erforschen

ERLE Als richtig mutig entpuppten sich die Kinder beim Ferienspaß den „Wald mit allen Sinnen erforschen“ des Heimatvereins Erle am Dienstagnachmittag.

07.08.2008
Blind und barfuß den Wald erforschen

Nur ein Seil half den Kindern beim Überqueren eines Bachs im Tiergarten Raesfeld.

Mit verbundenen Augen und barfuß hangelten sich die sechs bis zehn Jahre alten Teilnehmer an einem Seil über einen Bach im Tiergarten Raesfeld entlang. „Zuerst traute sich nur ein Kind. Doch danach wollten alle Kinder dieses Erlebnis haben und stellten sich immer wieder neu an“, erklärte Klaus Werner vom Heimatverein.

Schon zuvor bewiesen die Kinder ihren Mut, als sie ebenfalls barfuß und mit verbundenen Augen 50 Meter durch den Wald liefen – natürlich beaufsichtigt durch die Betreuer vom Heimatverein. Lehrreich wurde es bei der Bestimmung der Tiere im Bach. Mit Hilfe einer durchsichtigen Dose mit Vergrößerungsglas rückten die Kinder den Tieren auf den kleinen Leib.

Mit viel Glück und vor allem Ausdauer fanden sie die auf einem Blatt abgedruckten Lebewesen im Wasser und konnten sie so gemeinsam bestimmen. „Für die Kinder war es ein tolles Erlebnis, die Tierchen so zu sehen“, erklärte Werner begeistert.

Anschließend ging es an den Bau eines „Waldsofas“. Nur mit der Hilfe von Ästen bastelten die kleinen Waldbesucher einen Sitzkreis mit einem Durchmesser von fünf Metern, in dem alle einen Platz zum Niederlassen fanden. In gemütlicher Runde wurden Wald-Geschichten erzählt und aus Binsen Kuckucksunterschlüpfe geflochten, die die Kinder nun an Bäume hängen können. Zum  krönenden Abschluss des Tages backten alle gemeinsam Stockbrote.