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Feuer in der Toilettenanlage am Tiergarten

Brandstiftung vermutet

Zu einem Brand in der Toilettenanlage am Informations- und Besucherzentrum am Tiergarten des Schlosses Raesfeld wurde die Feuerwehr am Dienstag gegen 23.10 Uhr gerufen. Die Polizei bestätigte am Donnerstag, dass es sich um Brandstiftung handelt. Der Sachschaden: 50000 Euro.

RAESFELD

, 12.11.2014
Feuer in der Toilettenanlage am Tiergarten

Zu einem Brand im Toilettengebäude am Informationszentrum am Schloss Raesfeld wurde die Feuerwehr gerufen.

Zwei Mülltonnen waren aus bislang ungeklärter Ursache an der Hagenwiese in Brand geraten. Ein Spaziergänger bemerkte den Rauch und alarmierte die Feuerwehr, worauf der Löschzug Raesfeld mit zwei Löschfahrzeugen und 16 Einsatzkräften ausrückte. Vor Ort stellten diese fest, dass es in der öffentlichen WC-Anlage, die im Gebäude mit untergebracht ist, brannte.

Zunächst hatten die Einsatzkräfte Schwierigkeiten, zum Brandherd vorzudringen, da eine zeitgeschaltete Schließanlage den Toilettenraum von außen verriegelte. Nachdem mit speziellem Werkzeug die Tür geöffnet war, konnten die Flammen schnell gelöscht werden. Das Feuer hatte in dem Toilettenraum aber bereits erheblichen Sachschaden angerichtet. Um alle Glutnester in Zwischendecken und –wänden des komplett aus Holz errichteten Gebäudes zu beseitigen, musste die Feuerwehr mit einer Elektrosäge Öffnungen ins Holz schneiden. Ein Übergreifen des Feuers auf andere Räume des Mehrzweckgebäudes konnte aber verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 1 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Brandstelle wurde von der Kripo beschlagnahmt, deren Ermittlungen andauern. Dass es sich um Brandstiftung gehandelt haben könnte, schließt die Feuerwehr aus der Tatsache, dass in der Toilettenanlage zwei Papierkörbe gebrannt haben, die an unterschiedlichen Stellen angebracht sind. „Der Verdacht liegt nahe“, sagte dazu Dieter Hoffmann von der Kreispolizei Borken auf Anfrage der Dorstener Zeitung, letztlich bestätigt sei dies aber noch nicht. Bis zur Entdeckung des Feuers müsse es in dem Raum bereits längere Zeit gebrannt haben, so die Feuerwehr, da die Zeitschaltung das Gebäude ab 21 Uhr verschließt.

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