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Silvester-Kindergarten muss saniert werden

Schlechte Bausubstanz

Mit maximal 1000 Euro wird sich die Gemeinde Raesfeld an den Planungskosten für ein Sanierungskonzept des Kindergartens St. Silvester beteiligen. Doch das dicke Ende kommt erst noch.

ERLE

28.11.2014

Der Ausschuss für Schule und Bildung stimmte der Bereitstellung des Betrags zu. Allen Ausschussmitgliedern war aber auch klar, dass damit nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Der Kindergarten hat erheblichen Sanierungsbedarf. In diesem Jahr ist das Gebäude 50 Jahre alt geworden. „Wasser dringt durchs Dach und auch der energetische Sanierungsbedarf ist groß“, berichtete Jörg Heselhaus von der Verwaltung.

Im April fand ein erster Ortstermin mit dem Träger, die Kirchengemeinde St. Martin, in Erle statt. „Die Technik ist nicht mehr auf den neuesten Stand, die Räume sind zu klein, Plätze für U2-Kinder fehlen, es fehlt Prall- und Klemmschutz für die Kinder, Fenster müssen ersetzt werden...“ präsentierte Jörg Heselhaus dem Ausschuss eine lange Liste von Mängeln. Da auch am Konzept des Kindergartens etwas geändert werden muss, wurde frühzeitig das Kreisjugendamt mit eingebunden.

„Heute soll es grundsätzlich darum gehen, grünes Licht zu geben, ohne zu wissen, wie es weiter geht“, sagte Heselhaus. Um Klarheit zu bekommen, soll ein Architekt sich das Gebäude genau ansehen und einen Vorschlag zur Sanierung machen. Die geschätzten Planungskosten (2000 Euro) wollen sich Gemeinde und Träger teilen. Vorsichtshalber wird im Haushalt 2015 schon ein Betrag von 150 000 Euro eingeplant. Da bei dem Umbau auch Plätze für die U2-Betreuung geschaffen werden sollen, besteht die Aussicht auf Fördergelder. Bei fünf Plätzen würde die maximale Fördersumme 90 000 Euro betragen. „Das ist der Kindergarten mit der schlechtesten Bausubstanz im Gemeindegebiet“, stellte der Ausschussvorsitzende Hans-Dieter Strothmann fest.

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