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Ralph Köhnen über die 168-stündige Dauerlesung im Museum

Interview

Unter dem Motto "Tugend und Laster" startet am Freitag (3.) ein außergewöhnliches Projekt: 168 Stunden lang, Tag und Nacht, wird im Kunstmuseum gelesen. Eine Woche lang. Maren Volkmann sprach mit Organisator Ralph Köhnen von der Literarischen Gesellschaft.

BOCHUM

von Von Maren Volkmann

, 30.08.2010
Ralph Köhnen über die 168-stündige Dauerlesung im Museum

Ralph Köhnens Beitrag zum Lese-Marathon: Joyce, Knigge und 11 Freunde.

Herr Köhnen, liest Bochum zu wenig? Kein Zweifel, das öffentliche Bochum hat eine sehr lebendige Literaturszene. Aber ob Bochum, Köln oder München: Es könnte immer noch mehr sein! 168 Stunden Dauerlesung - wer will das durchhalten? Keine Angst - jeder kann sich aus dem Programm das raussuchen, was gefällt, und nach Belieben ohne Eintrittsgeld erscheinen. Was die Vortragenden angeht, teilen sich fast 200 Lesende die Arbeit und sind jeweils zwischen 30 und 180 Minuten beschäftigt - all das ohne Honorare. Welche Idee steckt hinter dieser Dauerlesung? Zunächst: Spaß an der Vorstellung, dass (nach vielen Pseudo-Non-Stop-Veranstaltungen) der Lesefluss nicht versiegt, die mündliche Mitteilung nicht abreißt, und zwar über sieben Tage und Nächte, egal was passiert. Dass Literatur eine Dauer bekommt - wenn schon nicht, wie John Cages Orgelprojekt im Halberstädter Dom, von mehr als 600 Jahren am Stück, so doch vielleicht eine Woche, wobei die Zahl Sieben ihren eigenen mythologischen Wert mit sich bringt. Ob man das wohl hinbekommt, haben wir uns in Partylaune gefragt, und man vielleicht einen Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr daraus machen kann. Das ist geschehen, es kam institutionelle Hilfe dazu, der Kemnader Kreis konnte als Sponsor gewonnen werden, die Literarische Gesellschaft bietet das Dach der Organisation, das Kunstmuseum den Ort.

Das komplette Inteview lesen Sie am Dienstag in den Ruhr Nachrichten Bochum.

  • Dr. Norbert Lammert: Sonntag (5.), 11-12 Uhr
  • OB Dr. Ottilie Scholz: Dienstag (7.), 19-20 Uhr
  • Michael Townsend: Donnerstag (9.), 19-20 Uhr
  • Dr. Hans Günter Golinski: Samstag (4.), 19-20 Uhr
  • Jörg Albrecht: Freitag (10.), 19-20 Uhr
  • Oliver Uschmann: Mittwoch (8.), 23-0 Uhr
  • Max Florian Kühlem: Freitag (3.), 23-0 Uhr
  • Rottstr5: Montag (6.), 20-0 Uhr
  • prinz regent theater: Mittwoch (8.), 18-22 Uhr