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Rat aus dem "Knappi" weltweit gefragt

BRACKEL Während seiner Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Radiologie und Ärztlicher Direktor des Knappschaftskrankenhauses beschäftigte sich Dr. Kurt Georg Hering intensiv mit der Klassifikation von Lungenerkrankungen durch Quarz-, Asbest- und Feinstäube. Bei einer internationalen Tagung gibt er sein Wissen nun weiter.

von fro

, 22.10.2007
Rat aus dem "Knappi" weltweit gefragt

Dr. Kurt Georg Hering und Heike Stephan (Leitende Medizinisch-Technisch-Radiologische Assistentin) mit einem Satz Röntgenvergleichsaufnahmen aus Dortmund.

Zur sicheren Stadieneinteilung von Staublungen-Erkrankungen werden im Knappschaftskrankenhaus Röntgenaufnahmen erstellt und über das internationale Arbeitsamt in Genf (ILO), einer Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in alle Teile der Welt versandt. Dadurch wird der Ruhestand des Experten jetzt zum Unruhestand, denn noch heute sind sein Wissen und seine Erfahrung gefragt.

Erfahrungen weltweit austauschen

So erhielt Dr. Hering nun eine Einladung zu einer Tagung internationaler Experten in Osaka. In Japan soll er im Dezember über die Diagnose von Staublungenerkrankungen mit modernen computerisierten Röntgenaufnahmen sprechen. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen mit dem digitalen Röntgen, bei dem Röntgenbilder von Staublungenerkrankungen direkt am Computerbildschirm beurteilt werden, weltweit zu vereinheitlichen.

Dr. Kurt Georg Hering ist es dabei wichtig, sein in jahrelanger Praxis und wissenschaftlicher Arbeit erworbenes Wissen über Lungen- und Rippenfellkrebs nach Staubeinatmung an Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben. Die häufig verhängnisvollen Folgen der Erkrankung, die in der Regel erst 30 bis 40 Jahre nach der ersten Belastung mit den gefährlichen Stäuben auftritt, sind für Dr. Hering ein Grund dafür, die Vorsorgeuntersuchungen insgesamt zu verbessern, um insbesondere Tumorerkrankungen frühzeitig zu erkennen.