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Ratten an Lütgendortmunder Haltestelle sind verschwunden

Haltestelle Am Düppersholl

Die von Anwohnern befürchtete Rattenplage an einer Haltestelle in Lütgendortmund ist abgewendet worden: Das betroffene verlotterte Grundstück ist in den vergangenen zwei Wochen auf Vordermann gebracht worden, auch legten die Dortmunder Entsorgungsbetriebe Rattengift aus. Doch wie es jetzt weitergehen soll, darüber sind sich Stadt und Anwohner uneinig.

LÜTGENDORTMUND

, 01.08.2017
Ratten an Lütgendortmunder Haltestelle sind verschwunden

Anwohner Horst Seitel ist zufrieden damit, wie die Stadt gegen die Ratten an der Haltestelle Am Düppersholl vorgegangen ist.

Die Haltestelle Am Düppersholl ist zwar kein sinkendes Schiff. Dennoch haben die Ratten den Ort scheinbar verlassen. „Ich habe auch den Eindruck, dass sie fort sind“, mein Horst Seitel zufrieden.

Vor zwei Wochen hat sich der Anwohner über die Nager, die auch bis in seinen einige Meter entfernten Garten gekommen sind, beschwert. Die von der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) und der Stadt vorgenommenen Maßnahmen haben offensichtlich zum Erfolg geführt.

EDG hat Giftköder verteilt

„Es sieht auch nicht mehr so verkommen aus wie noch zuvor“, so Seitel. Das über einen halben Meter hohe Gras und die Brennnesseln, die viel Unterschlupf geboten haben, seien heruntergeschnitten worden. Auch Giftköder liegen noch aus. Die alten, mit Essensresten verschmutzten Mülleimer hat die EDG ausgetauscht.

Horst Seitel macht sich aber bereits Gedanken um die Zukunft und begrüßt immer noch den Plan seines Nachbarn. Der Besitzer des benachbarten Grundstücks hatte mit dem Gedanken gespielt, die kleine Fläche asphaltieren zu lassen.

Stadt ist gegen Alsphaltierung der Fläche

Die Stadt sieht das aber anders: „Wenn die Versiegelung einer Fläche nicht unbedingt notwendig ist, sollte unter anderem mit Hinblick auf die Regenwasserversickerung davon abgesehen werden“, äußerte sich dazu Stadtsprecherin Heike Thelen. Stattdessen habe man den Eigentümer aufgefordert, selbst entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen. Gegebenenfalls auch mit seinem Mieter, einem Restaurantbetreiber.

Heike Thelen weist zudem darauf hin, dass es Privatpersonen nicht gestattet ist, in vergleichbaren Fällen selbst Rattengift auszulegen. „Nutzung und Eingriffsmöglichkeiten eines Grundstücks obliegen ausschließlich dem Eigentümer oder demjenigen, dem die Fläche zur Nutzung überlassen wurde.“ Ein allgemeines Problem mit Ratten gebe es im Stadtbezirk aber nicht: „Hinweise über vermehrtes Rattenvorkommen in Lütgendortmund sind nicht bekannt.“

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