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Karussell-Unfall in Gevelsberg

"Raupe" sprang aus der Verankerung - Sieben Verletzte

GEVELSBERG Schrecksekunde bei der Traditionskirmes in Gevelsberg: Am Dienstagabend kurz vor dem Abschlussfeuerwerk springt ein Karussellwaggon aus der Verankerung. Insgesamt sieben Verletzte meldet die Polizei. Am Mittwoch beginnt die Suche nach der Ursache.

"Raupe" sprang aus der Verankerung - Sieben Verletzte

Absperrung bei der Kirmes in Gevelsberg. Foto: Henning Kaiser

Bei einem Kirmesunfall in Gevelsberg ist der Waggon einer Raupe ausgebrochen und hat sieben Menschen verletzt. Sachverständige eines Materialprüfungsinstituts aus Dortmund suchten am Mittwoch nach der Ursache. Die Kriminalpolizei ermittelt ebenfalls. Das Fahrgeschäft wurde wegen des Unglücks am Dienstagabend von der Staatsanwaltschaft Hagen beschlagnahmt. Das teilte die Polizei mit. Das Volksfest wäre nach einem Feuerwerk ohnehin zu Ende gewesen. Am Mittwoch wurde dort abgebaut. Durch den Zusammenprall wurden zwei Frauen im Alter von 47 und 52 Jahren schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Sie erlitten zahlreiche Prellungen, Abschürfungen und Knochenbrüche. Sie wurden in Krankenhäuser in Schwelm und Hagen eingeliefert. Fünf weitere Personen wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt.  Der Unfall hatte sich kurz vor dem Abschlussfeuerwerk der Traditionskirmes im Ennepe-Ruhr-Kreis gegen 22.45 Uhr ereignet. Die „Raupe“ am Schlagerexpress „Insider“ habe sich gelöst, gedreht und sei dann noch ein ganzes Stück kopfüber weitergefahren, schilderte der Polizeisprecher. Dann sei sie mit der vorausfahrenden Gondel bei hoher Geschwindigkeit zusammengeprallt. Die Frauen im Waggon wurden aber nicht hinausgeschleudert, weil sie mit Metallbügeln in ihren Sitzen gesichert waren. Schließlich habe der Betreiber das Karussell zum Stehen gebracht. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien noch mehrere tausend Besucher auf dem beliebten Volksfest gewesen, sagte Polizeisprecher Trust. Da die Tragweite des Unfalls zunächst nicht abzuschätzen war, wurde das Feuerwerk erst wie geplant gestartet. Dann brach das Ordnungsamt das Spektakel ab. Die Versorgung der Verletzten wurde durch zwei betrunkene Schaulustige behindert, die die Rettungswagen nicht durchlassen wollten. Nachdem einer der Männer auch noch vor die Tür eines Streifenwagens getreten hatte, wurden beide in Gewahrsam genommen.

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