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Rechtsmotivierte Taten in NRW um 20 Prozent zurückgegangen

Düsseldorf. Erstmals seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise geht die Zahl der rechtsmotivierten Straftaten in NRW zurück. Das Innenministerium gibt aber keine Entwarnung.

Die Zahl der rechtsmotivierten Straftaten ist im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen. 2017 seien 3764 Taten verübt worden, und damit rund 20 Prozent weniger als 2016 (4700), wie aus einer internen Auswertung des NRW-Innenministeriums hervorgeht, die der Grünen-Fraktion in Düsseldorf vorliegt. Die „Rheinische Post“ hatte am Freitag als erstes daraus zitiert.

Im Vergleich der Kommunen steht Dortmund mit rund 250 Taten an erster Stelle. Die Dortmunder Polizei bezifferte die Zahl auf 259. Das sei die zweitniedrigste Zahl der vergangenen fünf Jahre, heißt es in einer Mitteilung. Die Zahl der Gewalttaten habe sich dabei innerhalb von fünf Jahren auf 17 mehr als halbiert.

Laut Statistik folgen Köln mit einer Gesamtzahl von 220 Taten, vor Wuppertal mit 188, Düsseldorf (171), Essen (148), Duisburg (122), der Städteregion Aachen (120) und Bochum (106).

Seit dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 ist die Zahl der rechtsextremistischen Taten erstmals wieder rückläufig, sie liegt aber immer noch deutlich über dem Niveau von 2014 (3286). Den größten Teil der Straftaten (2062) machten die Verwendung oder Verbreitung rechtsradikaler Propagandamittel und Kennzeichen aus. 206 der Straftaten waren Gewaltdelikte.

Die Sicherheitsexpertin der Grünen im NRW-Landtag, Verena Schäffer, hatte zu dem Thema eine Anfrage im Landtag gestellt. „Die Zahlen zu politisch rechts motivierten Straftaten sind weiterhin alarmierend. Das muss uns wachsam halten“, sagte sie am Freitag.

Der „Rheinischen Post“ sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), die neue Statistik sei kein Grund zur Entwarnung. „Die Zahlen sind leider immer noch auf relativ hohem Niveau.“

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