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Regen bescherte BSV einen "Aufstieg"

WULFEN Pünktlich zur Vorstellung des Regionalliga-Kaders setzte der Regen ein. Die Saisoneröffnung des BSV Wulfen auf dem Marktplatz am Brauturm konnte das aber nicht beeinträchtigen.

03.08.2008
Regen bescherte BSV einen "Aufstieg"

Der BSV-Kader 2008/2009.

Die Interviews mit Spielern, Trainer Philipp Kappenstein und Manager Volker Cornelisen wurden kurzerhand verlegt. „Wolfsburg hatte mal keinen Balkon für eine Meisterfeier, wir haben die Treppe am Bowls“, machte BSV-Vorsitzender und Moderator Christoph Winck aus der Wetternot eine Tugend und stieg mit seinen Interview-Partnern durch die Reihen der Cheerleader der „Wulfen Dynamites“ die überdachten Stufen hinauf.

Die Fans erfuhren, dass Center Daniel Stagneth sich auch als Teamältester noch als Junior fühlt, dass Romeo Bakoa ein freiwilliges soziales Jahr beim Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) absolviert, dass Neuzugang Timm Schrader nach Abschluss seines Soziologie-Studiums zur Not Taixifahrer werden will oder dass Eric Breland an seinem ersten Abend in Wulfen nach seinem ersten „German beer“ auf der Couch statt im Bett einschlief. Es gab aber auch handfestere News. So unterstrich Philipp Kappenstein, dass er und Volker Cornelisen bei der Zusammenstellung des Teams vor allem darauf geachtet hätten, Leute zu holen, „die sich mit dem Verein identifizieren. Wir werden eine Mannschaft haben, die 150 Prozent geben wird.“ Auch die Auswahl der beiden Amerikaner folgte diesem Prinzip. Der 1,97 m große Eric Breland erklärte denn auch prompt, er werde mit Wulfen die Liga gewinnen. Landsmann Ahmad Smith, der letztes Jahr für den SV Derne 2 am Ball war, hat ebenfalls ein konkretes Ziel: „Dortmund schlagen!“ Philipp Kappenstein rechnet mit einer sehr ausgeglichenen Liga und will mit seinem Team vor allem durch harte Verteidigung Akzente setzen. Das Programm am Brauturm eröffnet hatten am Morgen die Teilnehmer des BSV-Feriencamps. Auf zwei Korbanlagen, die Romeo Bakoa vom WBV mitgebracht hatte, spielten sie ein Streetballturnier - wenn nicht gerade Grillwurst, Cola oder Hüpfburg lockten. 

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