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Regionalliga-Einigung wackelt

Basketball

DORSTEN Gerade einmal einen Tag hat die Einigkeit der Regionalliga-Vereine in der Frage der freiwilligen Begrenzung der Ausländerzahl gehalten, da tun sich erste Risse in der vermeintlich geschlossenen Front der Clubs auf.

09.08.2010

Recklinghausens Sportlicher Leiter Hans-Jürgen Gayk etwa erklärte, von einer Zustimmung Citybaskets könne in Hagen keine Rede gewesen sein. Er habe deutlich gesagt, dass er für eine derartige Entscheidung erst seinen Vorstand konsultieren müsse. Recklinghausens Trainer Georg Kleine stellte unterdessen klar, dass seine Planungen auf jeden Fall auf den Einsatz zweier Amerikaner und des Tunesiers Cham Korbi hinausliefen. Korbi lebt und spielt bereits seit fast zehn Jahren in Deutschland, gilt aber nach wie vor als Ausländer. Nach dem in Hagen getroffenen Agreement der Regionalliga-Clubs dürfte Kleine aber immer nur zwei seiner drei ausländischen Akteure gleichzeitig aufs Feld schicken.

Unsicherheit herrschte am Sonntag auch noch über die Haltung der SG Sechtem, die nicht an der Tagung in Hagen teilnehmen konnte. Der Sportliche Leiter Meik Bassen stellte aber gestern klar: „Wir stehen voll hinter dem Beschluss. Für uns stand auch vorher schon fest, dass wir nur mit zwei Amerikanern in die Saison gehen.“