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Reh bleibt in Gittertor am Emscherradweg stecken

Feuerwehr-Rettung

Ein Reh hat sich am Montagabend in eine mehr als missliche Lage gebracht. Das Wildtier steckte mitten in einem Eisengitter am Emscherradweg fest. Die Feuerwehr rettete das eingeklemmte Tier. Dafür mussten sie einen Ausrüstungsgegenstand zweckentfremden.

SÖLDE

, 04.11.2014
Reh bleibt in Gittertor am Emscherradweg stecken

Das Reh steckte mitten im Gitter fest.

Ein Jogger hatte das eingeklemmte Tier gegen 18.30 Uhr entdeckt. Das Reh hatte versucht, durch ein Gittertor der Emschergenossenschaft nahe der Sölder Straße zu schlüpfen, sich dabei aber am Bauch zwischen den Stäben eingeklemmt. Es konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Sechs Feuerwehrleute der Wache 3 in Neuasseln rückten an. Die Situation war verfahren: indem sich das Reh selbst zu befreien versuchte, verkeilte es sich immer weiter. "Da das Tier durch seine eigenen Befreiungsversuche einen sichtlich erschöpften Eindruck machte, war ein schnelles Handeln der Brandschützer von Nöten", schreibt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. 

Schließlich kam den Feuerwehrleuten eine Idee: Sie benutzten ihr hydraulisches Rettungsgerät, das sie sonst für die Befreiung von Unfallopfern brauchen, um die Gitterstäbe auseinander zu spreizen - mit Erfolg: "Kaum war der nun entstandene Spalt groß genug, nutzte das Reh die Gelegenheit, um mit letzter Kraft in der Dunkelheit zu verschwinden."

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