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Restwertrisiko kann für Diesel-Leasing-Kunden teuer werden

Berlin. Wegen der Dieselfahrverbote sinkt der Wert von Dieselfahrzeugen. Das hat nicht nur für Käufer Folgen. Auch wer ein Dieselauto geleast hat, dürfte ein schlechtes Geschäft machen. Denn viele Leasing-Kunden tragen das Restwertrisiko.

Restwertrisiko kann für Diesel-Leasing-Kunden teuer werden

Bei gebrauchten Dieselfahrzeugen purzeln die Preise. Auch Leasing-Kunden müssen unter Umständen für den Wertverlust aufkommen. Foto: Sebastian Gollnow

Beim Leasing eines Diesels laufen Kunden derzeit Gefahr, am Ende draufzuzahlen. Denn in einigen Leasing-Verträgen muss der Autofahrer für den Wertverlust des Wagens aufkommen, erklärt der Auto Club Europa (ACE).

Fallen die Preise stärker als zu Beginn des Vertrags angenommen, geht das auf Kosten des Kunden - er trägt das Restwertrisiko. Angesichts des drohenden Wertverlusts infolge möglicher Diesel-Fahrverbote kann das teuer werden.

Ein Ausweg für betroffene Kunden: Wegen fehlerhafter Vertragsklauseln können sie unter Umständen unbeschadet aus ihren Verträgen kommen. Denn Autobanken haben Leasing-Kunden jahrelang nicht richtig über das Widerrufsrecht informiert. Die Folge: Diese Verträge lassen sich bis heute widerrufen.

Auf der sicheren Seite sind Dieselfahrer beim Kilometer-Leasing. Dabei bemisst sich der Mietpreis anhand der vereinbarten Kilometer, und der Restwert spielt für den Fahrer keine Rolle. Diese Form kann eine Alternative sein, wenn Kunden die Anschaffung eines Diesels in Erwägung ziehen, einen Kauf aktuell aber scheuen.

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