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Rhade schlägt Namibia

Fußball

Ein internationaler Gegner und Nationalhymnen vor dem Spiel, eine große Kulisse und ein knapper 1:0-Erfolg – die Partie gegen die Jugendnationalmannschaft von Namibia werden die U17-Fußballerinnen des FC Rhade wohl in bester Erinnerung behalten.

RHADE

von Von Philipp Koch

, 22.06.2012
Rhade schlägt Namibia

Vor dem Spiel hatten die Rhader Gastgeber mit Einlaufkindern, Nationalflaggen und Hymnen für den passenden Rahmen gesorgt. Auf dem Platz war es dann aber mit der Gastfreundschaft vorbei.

Die Rhader Gastgeber hatten für einen passenden Rahmen für das Spiel gesorgt. Der Spielmannszug spielte die Hymnen der beiden Länder, Stadionsprecher Ludwig Schulte-Huxel gab neben den Aufstellungen der Teams auch Wissenswertes über Namibia durchs Mikro und die zahlreichen Zuschauer sorgten vom Anpfiff an für gute Stimmung.

In der Anfangsphase tasteten sich die Mannschaften zuerst ab, doch bereits ab der achten Minute machte Rhade Druck. Nach einem Pass von Christina Schimpke kurz vor dem Tor auf Chiara Tat wurde die erste hochprozentige Chance vergeben (17.). Danach verfehlte ein Fernschuss von Lea van den Berg das Gehäuse erneut nur knapp (25.). Die „Young Gladiators“ aus Namibia, größtenteils bestehend aus U17- und sogar U15-Spielerinnen machten es den Grün-Weißen jedoch nicht leicht und ließen die Abseitsfalle oft zuschnappen. So stand es zur Halbzeit 0:0.

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FC Rhade U17 - Namibia U20

Die U17-Fußballerinnen des FC Rhade erlebten am Donnerstag ein ganz besonderes Spiel. Am heimischen Dahlenkamp traten sie gegen die U20-Nationalmannschaft Namibias an und schlugen die Gäste aus Afrika mit 1:0.
22.06.2012
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© Ralf Pieper
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Schlagworte Dorsten

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte bestimmte weiterhin das Team von Christian Dobbrunz. Die Stürmerinnen Schimpke und Tat vergaben in der Folge weitere Großchancen (46./57.). Namibia kam derweil nur noch über Konter aus der eigenen Hälfte. Abwehrspielerin Lea van den Berg erwischte die Gäste in der 75. Minute eiskalt, als sie nach einer schönen Freistoßhereingabe mit dem Knie zum 1:0 einnetzte. Zum Schluss wurde es noch ein ums andere Mal gefährlich für die Rhaderinnen, da die Angreiferinnen Namibias wieselflink umschalteten. Aileen Göbel wurde zuletzt ein Tor wegen Abseitsposition nicht anerkannt (88.).

Die Afrikaner waren trotz der Niederlage mit dem Verlauf der Partie zufrieden und konnten sowohl einige taktische Vorgaben umsetzen als auch junge Spielerinnen testen. „Wir standen vor allem in der Defensive gut und werden in den kommenden Partien weitere Erkenntnisse darüber gewinnen, wo wir international stehen“, erläuterte Trainerin Jacqueline Shipanga. Auch der Rhader Coach Christian Dobbrunz zeigte sich zufrieden: „Die Partie war für uns ein schöner Abschluss der Saison und die Mädchen hatten viel Spaß. Das ist die Hauptsache!“ Nach dem Spiel konnten sich die Spielerinnen beider Teams beim Essen im Vereinsheim untereinander austauschen. Vorher mussten die Afrikanerinnen aber nach der Niederlage wegen der seit Jahren verkalkten Wasserrohre in den Rhader Kabinen auch noch eine zweite kalte Dusche über sich ergehen lassen.