Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Monatelang geplante Drogenrazzia in Bonn

Rheinland: Polizei mit Helikoptern und Hunden im Einsatz

Bonn Mit Hubschrauber und Hunden geht die Polizei in Bonn und im Rheinland am frühen Dienstagmorgen gegen Rauschgifthandel vor. Mehr als 300 Polizisten sind dafür im Kampf gegen Marihuana und Kokain im Einsatz.

Rheinland: Polizei mit Helikoptern und Hunden im Einsatz

Seit den frühen Morgenstunden führt die Polizei rund um Bonn eine Razzia gegen Drogenhandel durch. Foto: dpa

Mehr als 300 Einsatzkräfte der Polizei haben bei einer Razzia im Großraum Bonn einer Drogendealer-Bande das Handwerk gelegt. Am frühen Dienstagmorgen rückten die Beamten aus und durchsuchten 35 Wohnungen in Bonn, Köln, Alfter, Bornheim und Niederkassel.

Zwölf Personen wurden verhaftet, elf Verdächtige vorläufig festgenommen, wie die Bonner Polizei mitteilte. Zwei Brüder aus Bonn sollen den Rauschgifthandel maßgeblich organisiert haben. Die Beamten waren zunächst 2017 den beiden 25 und 31 Jahre alten Männern und nach teils verdeckten Ermittlungen dann auch den anderen Verdächtigen auf die Spur gekommen.

Großer Drogenumschlagplatz für die Region entdeckt

Der Schwerpunkt der Razzia lag im Bonner Stadtteil Tannenbusch, der als ein Drogenumschlagplatz für die Region genutzt werde. Ein Teil der eng vernetzten Verdächtigen kümmerte sich nach bisherigem Ermittungsstand um den Straßenhandel mit Marihuana. Dabei wurden auch Drogendepots in Grünanlagen angelegt, um dort per Straßenbahn ankommende Drogensüchtige abzupassen.

Die beiden mutmaßlichen Haupttäter steuerten nach Polizeiangaben vor allem den Handel mit Kokain. Einige Bandenmitglieder sollen die Drogen in ihrem Auftrag gelagert, verpackt und an wechselnden Standorten verkauft haben.

Die Einsatzkräfte rückten gegen 6.00 Uhr aus. Über Bonn kreiste ein Hubschrauber, etwa um flüchtende Verdächtige ausfindig zu machen.

Rauschgifthunde sollten Drogen in Garagen und Autos aufspüren

Rauschgifthunde sollten Drogen in den durchsuchten Objekten sowie in Autos und Garagen aufspüren. Neben rund einem Kilogramm Marihuana und Haschisch stellten die Beamten 75 Gramm Kokain sowie Anabolika, Bargeld und zahlreiche Handys sicher.

Unter den Festgenommenen waren laut Polizei auch drei junge Männer, die Ende 2017 in Bonn aus einem fahrenden Auto Silvesterraketen abgefeuert und viele Menschen gefährdet hatten. Ein Anwohner hatte die Szene gefilmt. Die Polizei hatte damals zwei Wohnungen durchsucht und die drei Männer vorläufig festgenommen.

dpa

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

Start der Sommerferien sorgt für viele Staus

München/Frankfurt/Main. Nach dem Start der Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gab es zum Wochenende viele Staus und Behinderungen auf deutschen Autobahnen. Betroffen von der Reisewelle waren nach Angaben des ADAC vor allem die A5 und die A7.mehr...

Panorama

Magdeburg schafft Weltrekord mit längster Vogelhauskette

Magdeburg. Die Magdeburger haben Vogelhäuschen an Vogelhäuschen gestellt und damit die weltweit längste Kette dieser Art gebildet. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion haben sie es nun in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft.mehr...

Panorama

Polizei sucht verbotene Waffen an Berliner Bahnhöfen

Berlin. An bestimmten Bahnhöfen in Berlin kommt es insbesondere am Wochenende immer wieder zu Gewalttaten. Die Polizei versucht mit einem Verbot und verstärkten Kontrollen dagegen vorzugehen.mehr...

Panorama

Wie Deutschland sich bewaffnet: „Bei Notwehr auch Backstein“

Karlsruhe. „Alles, was legal ist“ - im Schaufenster von Markus Rummer stehen Langwaffen zwischen Pfefferspray und Jagdfolklore. Viele seiner Kunden sind Jäger. Und dann sind da noch die, die sich fürchten.mehr...

Panorama

Fall Sophia: Ermittler erwarten keine rasche Identifizierung

Bayreuth. Eine in Deutschland vermisste Studentin, eine in Spanien gefundene Leiche - viel spricht dafür, dass es sich bei der Toten um Sophia L. handelt, die von Leipzig nach Bayern trampen wollte.mehr...