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Richtige Pflege hilft gegen Pilzerkrankungen

Bonn (dpa/tmn) Gerade scheinbar noch völlig gesund, fällt eine Pflanze plötzlich in sich zusammen: Auslöser sind in solchen Fällen meist Pilzerkrankungen, so der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn.

Leider sind Pilzsporen allgegenwärtig. Umso wichtiger sind vorbeugende Maßnahmen, die das Risiko von Pilzerkrankungen verringern. An erster Stelle steht die Wahl unempfindlicher Sorten.

Die schöne Ramblerrose 'Bobby James' beispielsweise erkrankt nur selten an Mehltau und Sternrußtau. Die herrliche alte Strauchrose 'Louise Odier' hat dagegen beiden Schadpilzen wenig entgegen zu setzen. Kleinblütige Clematis wie Clematis viticella oder Clematis texensis werden selten von der gefürchteten Clematiswelke befallen. Die großblumigen Sorten leiden häufig unter der Krankheit.

Neben der Sortenwahl entscheiden der richtige Standort und die richtige Pflege über die Pilzanfälligkeit. Vitale Pflanzen werden seltener pilzkrank als Exemplare, die zu feucht, zu trocken, zu sonnig oder zu schattig stehen beziehungsweise über- oder unterernährt sind.

Eine wichtige Rolle für die Pflanzengesundheit spielt das Gießen. Wer seinen Garten jeden Abend kurz überbraust, züchtet förmlich Pilzerkrankungen. Auf den feuchten Blättern, die während der Nacht nur langsam abtrocknen, können Pilze sich ungehindert ausbreiten. Besser ist seltener, dafür aber durchdringend zu gießen.

Sehr gut für die Pflanzengesundheit sind Bewässerungsverfahren, die die Feuchtigkeit direkt an die Wurzeln bringen, wie Tröpfchenbewässerung oder Sprüh- und Sickerschläuche, die unmittelbar auf dem Boden verlegt werden. Sie halten die Blätter weitgehend trocken. Notfalls werden empfindliche Pflanzen mit der bewährten Gießkanne gegossen. Auch mit ihr lässt sich das Wasser direkt an die Wurzeln bringen, ohne die Blätter zu benetzen.

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