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Rindenmulch als Laufgrundlage

BERGHOFEN Alle guten Dinge sind drei. Diese oft gebrauchte Weisheit passt zu den Planungen einer Finnbahn im Stadtbezirk Aplerbeck wie die Faust auf's Auge. Nach zwei gescheiterten Versuchen ist jetzt der Platz gefunden. In Berghofen, an der Ehmsenstraße, soll die gelenkschonende Laufstrecke entstehen.

von Jörg Bauerfeld

, 23.10.2007
Rindenmulch als Laufgrundlage

Der Rindenmulch ist schon da. Politiker von CDU und den Grünen freuen sich auf die neue Finnbahn.

Schon lange schwebte den Fraktionen der CDU und den Grünen in der Bezirksvertretung Aplerbeck die Errichtung einer solchen Laufbahn vor. Nur das Umsetzen der Idee, die Bezirksvorsteher Sascha Mader vor Jahren ins Rennen warf, gestaltete sich schwieriger als erwartet. Der erste Platz in Schüren gegenüber der ehemaligen Werkzeugfabrik Schade (Am Rosenplätzchen) war plötzlich nicht mehr verfügbar. Für die Ausgleichsfläche an der Meinbergstraße gab es einen abschlägigen Bescheid seitens der Verwaltung.

Aber da ja bekanntlich am Ende alles gut wird, kann es jetzt losgehen. Auf einer Ausgleichfläche auf dem Tunneldach der B236 wird die Bahn sie entstehen. 800 Meter lang und mit Rindenmulch ausgelegt. Und das Beste daran, die Kosten für das Projekt muss die Bezirksvertretung nur zum Teil übernehmen. 21 000 Euro haben die Aplerbecker aus dem Haushalt 2007 für das Projekt eingestellt. Die restlichen Kosten in Form von "Bodenbewegung" übernimmt Straßen.NRW, die für die Neugestaltung der Tunneloberfläche verantwortlich ist. "Unser Anliegen, auf dem Tunnel eine Finnbahn zu errichten, wurde von Straßen.NRW sehr positiv angenommen", sagt Bezirksvorsteher Sascha Mader.

Im ersten Quartal 2008 soll die Finnbahn fertiggestellt sein und den sportbegeisterten Bürgen übergeben werden. Eröffnet werden soll die Bahn im Übrigen mit einem gemeinsamen Lauf aller Vertreter der Bezirksvertretung Aplerbeck.