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„Robert Lebeck 1968“: unveröffentlichte Bilder

Wolfsburg. Der Fotograf Lebeck (1929–2014) gilt als einer der herausragenden deutschen Bildjournalisten und als Chronist des Alltagslebens seit den 50er Jahren. Er verdichtete Zeitgeschichte in auf starken Bildreportagen sowie Fotokunst.

Zwischen Aufbruch auf Protest - die Fotografien Robert Lebecks haben das Jahr 1968 entscheidend mitgeprägt. Das soll die Ausstellung über den deutschen Fotografen und Bildjournalisten (1929–2014) im Wolfsburger Kunstmuseum belegen, die am Samstag eröffnet wird.

Viele der gezeigten Bilder Lebecks seien nie gedruckt worden und in der Öffentlichkeit bislang unbekannt, sagte der Museumsdirektor Ralf Beil am Donnerstag. Daraus ergebe sich der besondere Reiz der Ausstellung.

Ins kollektive Bildgedächtnis eingebrannt hätten sich hingegen etwa die Fotos vom Ende des „Prager Frühlings“, dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes und den sowjetischen Panzern auf allen Plätzen der Stadt, so Beil. Lebecks Arbeiten verdichteten Zeitgeschichte in auf starken Bildreportagen sowie Fotokunst.

Nach Auffassung der Ausstellungsmacher spiegeln die Aufnahmen die gesellschaftlichen Veränderungen pointiert wider. Mit der Ausstellung „Robert Lebeck 1968“ wolle man das Jahr 1968 neu entdecken und ein Stück weit den Mythen und Klischees entreißen, so Beil.

Lebeck gilt als einer der herausragenden deutschen Fotoreporter und als Chronist des Alltagslebens seit den 1950er Jahren. In Berlin geboren, studierte er in New York und kehrte nach Deutschland zurück. Er arbeitete unter anderem für das Magazin „Stern“.

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