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Rock- und Pop-Konzerte im März

Berlin. Die Konzertoptionen im März sind vielfältig. Nach Deutschland kommen unter anderem eine britische Poplegende, ein italienisches Energiebündel und eine finnische Rockkombo.

Rock- und Pop-Konzerte im März

Marc Almond kommt nach Berlin. Foto: Jan Woitas

MARC ALMOND ist aus der britischen Popkultur nicht wegzudenken. In den 80ern landete er mit dem Elektro-Duo Soft Cell den Evergreen „Tainted Love“, als Solo-Künstler den Nummer-Eins-Hit „Something's Gotten Hold of My Heart“. Auch mit deutschen Künstlern tat sich der Brite zusammen, etwa in Duetten mit Nina Hagen und Rosenstolz. Bis heute hat Almond mehr als 30 Millionen Platten verkauft. Auf seinem aktuellen Album „Shadows and Reflections“ widmet sich Almond den Songs seiner Kindheit und Jugend. Mit einem Orchester spielte er Coverversionen von nicht ganz so bekannten Liebesliedern aus dieser Zeit ein. Das Album sollte laut Almond wie ein Soundtrack für einen italienischen Film der 60er Jahre klingen. Fans des Briten können sich selbst davon überzeugen, allerdings nur am 30. März in Berlin.

GIANNA NANNINI ist seit den 80er Jahren auch im Ausland ein viel gefeierter, wenn auch kontrovers diskutierter Star. In ihren Texten provoziert die italienische Rockröhre gerne, es geht um Auflehnung und Sex. Auf ihrem 18. Studioalbum „Amore Gigante“ dreht sich alles um die Liebe. „Nur diese Emotion ist das einzig verlässliche Bollwerk gegen Aggression, Krieg, Ausbeutung“, sagt die Sängerin. „Liebe macht den Menschen frei, friedlich und fair.“ Musikalisch besinnt sich Nannini dabei auf ihre Anfänger in den 80ern. Heißt: „Mehr schweißtreibender Rock als freundlicher Pop.“ Fans des italienischen Energiebündels können sie in Frankfurt am Main (10.3.), Freiburg (11.3.), Berlin (14.3.), Düsseldorf (15.3.), Ludwigsburg (17.3.), München (18.3.), Neu-Ulm (20.3.) und Hamburg (21.3.) sehen. 

LIAM GALLAGHER war für lange Zeit nur „der eine Bruder von Oasis“. Nach der Auflösung der Band, die legendäre Brit-Pop-Hits wie „Wonderwall“ und „Don't Look Back In Anger“ erschufen, suchten die zerstrittenen Brüder Liam und Noel ab 2009 neue musikalische Projekte. Noel veröffentlichte als Noel Gallagher's High Flying Birds zwei Alben. Liam gründete zunächst die Band Beady Eye, löste sie nach zwei Album-Flops aber wieder auf. Jetzt scheint der 45-Jährige sein musikalisches Glück gefunden zu haben. Das erste Soloalbum „As You Were“ wurde von den Kritikern gefeiert. Mit seiner Band The Sherlocks gastiert der Brit-Popper im März in Köln (4.3.) und Berlin (5.3.).

Die finnische Band SUNRISE AVENUE hat eine ganz besondere Beziehung zu Deutschland. Das liegt vor allem an Leadsänger Samu Haber, dessen Vater aus Deutschland kommt. Der 41-Jährige spricht Deutsch, lebt mittlerweile auch in Berlin und ist seit 2014 Coach in der Castingshow „The Voice of Germany“. In der vergangenen Staffel holte er sich dort erstmals den Titel mit seinem Schützling Natia Todua. Die vier finnischen Rocker um Haber feierten in Deutschland auch mit ihre größten Erfolge, etwa mit ihren Singles „Fairytale Gone Bad“ (2006) oder „Hollywood Hills“ (2011). Das fünfte Album der Band landete im vergangenen Herbst auf Platz Eins der Charts. Mit „Heartbreak Century“ sind die Rocker nun auf Tour und machen noch Station in Frankfurt am Main (5.3.), Hannover (8.3.), Dortmund (10.3.), Berlin (12.3.), Nürnberg (13.3.), München (16.3.), Leipzig (17.3.), Köln (19.3.) und Hamburg (20.3.).

JASON DERULO hat schon als Kind angefangen, Songtexte zu schreiben, und machte seine Leidenschaft später zum Beruf. 2010 brachte der R&B-Sänger dann sein erstes eigenes Album heraus, Singles wie „Watcha Say“ und „Talk Dirty“ wurden auch in Deutschland zu Hits. Sein fünftes Studioalbum „777“ kündigte der 28-Jährige bereits vor rund einem Jahr an. Immerhin hat er einige Songs daraus mittlerweile veröffentlicht. Live zu hören sind sie noch in Oberhausen (4.3.), Frankfurt am Main (6.3.), München (8.3.) und Stuttgart (12.3.).

30 SECONDS TO MARS stehen für kräftigen und melodiösen Rock, und das seit schon fast zwei Jahrzehnten. Sänger und Gitarrist Jared Leto ist das Gesicht der Band und ist vielen vor allem als Schauspieler bekannt. Für die Rolle eines Transsexuellen in dem Film „Dallas Buyers Club“ bekam er 2014 den Oscar als bester  Nebendarsteller. Leto betont aber immer wieder, dass seine Band nicht wegen seiner Filmkarriere, sondern wegen der musikalischen Qualität so erfolgreich ist. Fans warten derzeit gespannt auf das neue Album der Rocker um Leto und seinen Bruder Shannon. Anfang des Jahres veröffentlichten sie den Dokumentarfilm „A Day in the Life of America“. Der zeigt einen Tag im Leben der USA, parallel in allen 50 Bundesstaaten gedreht. Im März sind 30 Seconds To Mars in Köln (11.3.), München (18.3.), im Mai dann noch in Hamburg und Berlin zu sehen.

RADIO DORIA, die Band von „Tatort“-Star Jan Josef Liefers, steht seit einigen Jahren für gefühlige deutsche Texte und einfache Pop-Rhythmen. Die Songs auf ihrem zweitem Album „2 Seiten“ handeln von Freundschaft, Hoffnungen und Enttäuschungen. Sie sollten besonders leicht klingen und nicht zu politisch, sagt Leadsänger Liefers. „Wir wollten eine Platte machen, als würde man eine große Hand voller Glückskekse in die Luft werfen.“ Die Glückskekse für die Ohren können Fans im März live erleben - in Leipzig (9.3.), Offenbach (10.3.), Nürnberg (11./12.3.), Oldenburg (13.3.), Essen (14.3.), Trier (16.3.), Stuttgart (17.3.), Mannheim (18.3.), Neubrandenburg (20.3.), Rostock (21.3.), Berlin (23.3.), Chemnitz (24.3.), Erfurt (25.3.), Köln (27.3.), Hannover (28.3.) und Hamburg (29.3.). 

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