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Rohrreiniger auf Spielplätze gestreut: Täter in Psychiatrie

Ein 53-Jähriger, der in Aachen fünf Kinder auf Spielplätzen mit ausgestreutem Rohrreiniger verletzt hat, muss nach einer Gerichtsentscheidung in die Psychiatrie. Die Aachener Richter gingen am Freitag von einer „erheblichen Gefährlichkeit“ des psychisch kranken Mannes aus. Er habe in seiner Wahnvorstellung, von den kleinen Kindern „existenziell bedroht“ zu werden, gehandelt und sei schuldunfähig.

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Aachen

, 09.03.2018
Rohrreiniger auf Spielplätze gestreut: Täter in Psychiatrie

Eine Wippe auf einem Kinderspielplatz. Foto: Marius Becker/Archiv

Der Deutsche habe den gefährlichen, ätzenden Rohrreiniger ausgestreut, um die Kinder zu vertreiben, stellte der Vorsitzende Richter Roland Klösgen fest. Bei den Attacken im Sommer 2017 waren fünf Kinder verletzt worden. Sie erlitten teilweise Verätzungen. Der 53-Jährige habe die Verletzungen in Kauf genommen. Das Aachener Landgericht wertete die Taten als gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen und versuchte gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen. Die Staatsanwaltschaft war bei Prozessbeginn noch von versuchtem Mord ausgegangen.