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Rolls-Royce entlässt bis zu 2000 Mitarbeiter

London (dpa) Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce will im kommenden Jahr weltweit bis zu 2000 Stellen abbauen. Als Grund dafür nannte das Traditionsunternehmen am Donnerstag die derzeitigen wirtschaftlichen «Unsicherheiten».

Rolls-Royce entlässt bis zu 2000 Mitarbeiter

An zwei Standorten in Deutschland beschäftigt Rolls-Royce nach eigenen Angaben mehr als 3000 Menschen.

Ob auch in den deutschen Niederlassungen im brandenburgischen Dahlewitz oder im hessischen Oberursel Jobs gestrichen werden, war unklar. Es sei noch zu früh, Aussagen zu speziellen Regionen oder Standorten zu treffen, sagte ein Rolls-Royce-Sprecher in London. An den beiden deutschen Standorten beschäftigt Rolls-Royce nach eigenen Angaben mehr als 3000 Menschen.

Die Stellenstreichungen seien der erste Schritt eines übergreifenden Programms, mit dem die Kapazitäten des Unternehmens der zu erwartenden Auslastung der Produktionsanlagen angepasst werden sollen. Dabei spielten auch Verzögerung bei einzelnen Programmen, wie etwa beim Airbus A380 und bei der Boeing 787, eine Rolle. Rolls-Royce beschäftigt weltweit 39 000 Menschen, davon etwa 60 Prozent in Großbritannien.

Sobald über das Ausmaß des Stellenabbaus an den jeweiligen Standorten entschieden sei, werde das Unternehmen in detaillierte Beratungen einsteigen. Es sei auch möglich, dass einige Regionen ganz ungeschoren davonkommen.

«In einer Zeit, in der die Weltwirtschaft vor großen Herausforderungen steht, wollen wir uns auf Einsparungen und unsere Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren», sagte Konzernchef John Rose. Das Traditionsunternehmen stellt unter anderem Flugzeugtriebwerke, Schiffsantriebe sowie Energieanlagen her. Der gleichnamige berühmte Autohersteller gehört nicht zum Konzern, sondern ist Teil des BMW-Konzerns.

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