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Ronaldo nur leicht verletzt - Final-Einsatz nicht in Gefahr

Madrid. Nach seinem Ausgleichstreffer im Clásico fasst sich Ronaldo mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Knöchel. Fans und Coach bangen kurzzeitig um seine Teilnahme am Königsklassen-Finale in Kiew. Jetzt gibt es Entwarnung.

Ronaldo nur leicht verletzt - Final-Einsatz nicht in Gefahr

Real Madrids Star Cristiano Ronaldo musste während der Partie am linken Knöchel behandelt werden. Foto: Emilio Morenatti/AP

Der portugiesische Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Real Madrid hat sich während des 2:2 bei Meister FC Barcelona nur leicht verletzt.

Der 33-Jährige habe eine Verstauchung am linken Knöchel, die aber nicht schwer sei, berichtete die Zeitung „Sport“. Ein Einsatz im Champions-League-Finale am 26. Mai in Kiew gegen den FC Liverpool sei nicht in Gefahr. „Real Madrid atmet erleichtert auf“, titelte das Blatt. 

Da die Verletzung nicht besorgniserregend sei, werde es auch keine offizielle Mitteilung des Clubs mit der Diagnose der Ärzte geben, hieß es. Voraussichtlich werde Ronaldo aber die nächsten zwei Partien in der spanischen Liga verpassen.

Zuvor hatte bereits Real-Coach Zinédine Zidane erste Entwarnung gegeben. Nach dem Ende des Clásico gegen Barcelona erklärte er: „Ich weiß nicht, wie lange er pausieren wird. Er hat gesagt, es war nicht viel.“ Ronaldo habe sich „ein paar Sorgen gemacht“, weil der Knöchel geschwollen gewesen sei. „Aber er hat gesagt, er hat nichts Ernstes.“ 

Der Torjäger war bei seinem Ausgleichstor zum 1:1 von Barcelonas Abwehrspieler Gerard Piqué in der 14. Minute am Knöchel getroffen worden. Danach spielte Ronaldo noch bis zur Halbzeit weiter. Das Tor sei der insgesamt 450. Treffer Ronaldos für Madrid gewesen, jubelten die Königlichen auf ihrer Webseite. „Eine astronomische Zahl“, wenn man bedenke, dass der Stürmerstar 436 Spiele für Real bestritten und somit im Schnitt mehr als Tor pro Partie geschossen habe, so der Club.

Mit Portugals Nationalmannschaft startet Ronaldo am 15. Juni in die Weltmeisterschaft in Russland. Erster Gegner des Europameisters ist Nachbar Spanien, danach folgen in der Gruppe B die Spiele gegen Marokko und Iran.

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