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Rotes Kreuz schickt Wittener Helfer nach Simbabwe

WITTEN In Simbabwe ist eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Ohne zu zögern fliegt Marcus Richter am Mittwoch nach Afrika. Es ist der größte Hilfseinsatz des Roten Kreuzes seit dem Tsunami 2004.

von Von Anne-Kathrin Neumann

, 16.12.2008

Gemeinsam mit drei anderen deutschen Helfern wird sich der 31-Jährige rund sechs Wochen lang um die Trinkwasserversorgung vor Ort kümmern. „Meine Teilnahme an dem Einsatz ist doch selbstverständlich. Das Bewusstsein, anderen helfen zu wollen, ist einfach in jedem Menschen verankert und ich bin mit diesem Gedanken aufgewachsen“, sagt Richter ganz selbstlos.

In dem Ort Harare wird sich Richter um die Wasserversorgung der Krankenhäuser kümmern. „In Sammelbehältern wird das Wasser chemisch vorbehandelt und dann durch einen Filter gepresst. So bekommt man reines Trinkwasser“, erklärt er. Durch Überschwemmungen und dem Beginn der Regenzeit fehlt in Teilen Simbabwes sauberes Wassers. Hinzu kommt die mangelhafte, hygienische Versorgung. Marcus Richter vom Wittener DRK berichtet während seines Aufenthaltes in Afrika in einem Web-Blog über die Geschehnisse.