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Rubcast hilft vergesslichen Studenten

QUERENBURG I-Pod, Podcast, RSS-Feed – das Studium hat sich erheblich verändert. Dank modernster Technik ist beispielsweise das Hören von Vorlesungen praktisch überall möglich. An der RUB heißt das entsprechende Angebot – natürlich – „Rubcast“.

01.10.2007

Wer hat das nicht schon einmal erlebt? Der Prüfungstermin steht bevor, und man sitzt ratlos vor seinen mehr oder minder geordneten Aufzeichnungen der Vorlesung. Stichpunkte, die während oder kurz nach der Veranstaltung noch Sinn ergaben, lesen sich plötzlich wie Hieroglyphen. Wenn man die Vorlesung doch nur noch einmal hören könnte.

Per Mausklick in die Vorlesung

Doch Hilfe ist nur ein paar Mausklicks entfernt: Mit Rubcast hat das E-Learning-Team der RUB (Rubel) einen Aufzeichnungsservice für Vorlesungen ins Leben gerufen, der nach seinem Start im Sommersemester 2007 sofort auf große Zustimmung stieß. 95 Prozent der Studierenden halten das Projekt für ein sinnvolles Zusatzangebot zu den Präsenzsitzungen. Dass der Service gerade im Hinblick auf Klausurvorbereitungen von großem Wert sein kann, beweisen auch die Zugriffszahlen, die jeweils kurz vor den Prüfungsterminen noch einmal deutlich in die Höhe schossen.

Fürs Wintersemester hat das Rubel-Team das Technikkonzept überarbeitet, um das Angebot so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Die Lehrenden zeichnen ihre Vorlesungen selbst auf; die benötigte Technik kommt von Rubel. Eine umfassende Einweisung und Support – sowohl telefonisch als auch per Mail – sollen sicherstellen, dass jeder das Angebot problemlos nutzen kann.

Service ist kostenlos

Für Studierende ist der Service kostenlos. Die Aufzeichnungen werden als MP3-Dateien auf dem Rubcast-Server veröffentlicht und können dort direkt angehört oder heruntergeladen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, per RSS-Feed die gewünschte Veranstaltung zu abonnieren und somit über jede neu verfügbare Vorlesung automatisch informiert zu werden.

Jeder Lehrende, der am Projekt teilnimmt, zahlt einen einmaligen Betrag von 130 Euro und erhält dafür neben einer umfassenden technischen Betreuung auch ein Gerät, das mit der Haustechnik in den Hörsälen verbunden wird und so unkompliziert die Vorlesung aufzeichnet. Die einzelnen Audio-Dateien werden an Rubel weitergeleitet und auf dem Rubcast-Server veröffentlicht.

Kathrin Braungardt (Rubel) ist sich sicher, dass Rubcast für Studierende einen deutlichen Mehrwert darstellt: „Natürlich hat uns besonders gefreut, dass die Studierenden unser Angebot so gut angenommen haben. So können wir sicher sein, dass unser Service auch wirklich da ankommt, wo er hilft, die Studienbedingungen ohne großen Aufwand weiter zu verbessern.“