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Rückgang von Unternehmensinsolvenzen

DÜSELDORF Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen ist im dritten Quartal im Vergleich zum vorangegangenen Vierteljahr um 14,9 Prozent auf 2269 zurückgegangen. In 1576 Fällen sei ein Insolvenzverfahren eröffnet worden, teilte das Statistische Landesamt in Düsseldorf mit.

In 693 Fällen sei die Eröffnung mangels Masse abgewiesen worden. Darüber hinaus hätten 6369 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Dabei sei das 1999 eingeführte Verbraucherinsolvenzverfahren für Personen, die nicht selbstständig tätig sind - etwa Arbeitnehmer oder Arbeitslose -, in 5794 Fällen in Anspruch genommen worden. Insgesamt habe sich die Zahl der Insolvenzen in Nordrhein- Westfalen von Juli bis September auf 8638 belaufen.

Forderungen in Höhe von 1,95 Milliarden Euro

Im dritten Quartal des Jahres 2005 habe die Zahl noch bei 7510 gelegen. Die hieraus resultierenden Forderungen summierten sich auf geschätzte 1,95 Milliarden Euro. Für die ersten neun Monate dieses Jahres ermittelten die Statistiker mit 24 465 Insolvenzen eine Steigerung um 11,8 Prozent im Vergleich zu 2005. Dabei sei die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche mit 6099 um 26,6 Prozent niedriger, jene der Verbraucherinsolvenzen dagegen mit 16 500 um 40,1 Prozent höher als im Zeitraum Januar bis September 2005. Anders als bislang üblich haben die Statistiker auf einen Vergleich mit dem Vorjahr verzichtet, da Nachmeldungen aus dem Jahr 2006 noch ausstehen.

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