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Ruhe am See kehrt ein

WITTEN Winterruhe kehrt jetzt am Kemnader See ein. Das erste Sandskulpturfestival ist beendet, und auch das StrandDeck hat seine Liegen und Sonnenschirme wieder eingepackt. Die schmucke Freiluft- Bar soll nach den Wünschen der Betreiber an Winterwochenenden Glühwein und Kaffee unter Heizstrahlern anbieten. Ob`s klappt?

von Von Susanne Linka

, 10.10.2007
Ruhe am See kehrt ein

Die Saison am Kemnader Stausee ist beendet. Das StrandDeck wird abgeräumt.

„Wir kommen im nächsten Jahr wieder“, versprechen Jan Möller und Philip Winterkamp, die beiden Geschäftsführer des neuen Freiluft-Gastronomieangebotes auf dem Gelände des früheren Tennisplatzes am Kemnader Stausee.

Oft, so berichtet Möller, hätten sie zu hören bekommen „Das Angebot hat eine Lücke am See geschlossen.“ Allerdings hatte das StrandDeck ein wenig unter dem Wetter zu leiden. Wenn im nächsten Frühjahr im April schon wieder die Sonnenstrahlen locken sollten, wollen sie das StrandDeck darum sofort wieder an den Start bringen.

Winterfreuden

Derzeit bemühen sie sich gemeinsam mit dem Freizeitzentrum Kemnade darum, an schönen Winter-Wochenenden ein kleines Angebot vorzuhalten: „Wir würden gerne Kaffee und Glühwein verkaufen“, berichtet Winterkamp.

Doch derzeit gibt es noch organisatorische Probleme: Die Freiluft-Bar ist nicht abschließbar. Eine Mauer und Rollläden könnten Abhilfe schaffen, doch dafür gibt es noch keine Genehmigung. „Es kann also sein, dass wir erst im Winter 2008 unseren Wochenend-Betrieb hier aufnehmen können“, vermutet Winterkamp.

Auch Wilfried Perner, Geschäftsführer der Freizeitzentrum Kemnade GmbH, möchte mit dem gastronomischen Angebot am winterlichen See gerne einen weiteren Knüller anbieten. „Mit Heizstrahlern wäre das doch eine feine Sache“, findet er.

Medienecho

Er bemüht sich derzeit erst einmal um eine Genehmigung für den Gastronomiebetrieb über das Jahresende hinaus. Als „Riesen-Erfolg“ wertet er das Sandfestival Ruhr: „Das hat dem See unheimlich gut getan“, bekräftigt er und verweist auf das internationale Medienecho, das sogar bis nach Bangladesh und Florida reichte.

Perner wünscht sich eine Neuauflage. Dann soll der Sand – anders als diesmal – mit einer Folie vom Rasen-Untergrund getrennt werden: „Erst dann können wir damit ein Strandbad herrichten“, erinnert er an seine Idee, das Gelände mit dem eigenen Freizeitbad zu verbinden und dauerhaft mit Sand zu belegen.