Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Ruhewort und Katastrophen-Skala gegen Jobstress

Konstanz. Im Job lässt sich Stress nicht immer vermeiden. Berufstätige können sich aber in brenzligen Situationen selbst helfen, indem sie eine gedankliche Katastrophen-Skala zur Hilfe nehmen. Etwas mehr Übung bedarf das ähnlich wirkende „Ruhewort“.

Ruhewort und Katastrophen-Skala gegen Jobstress

In Stresssituationen hilft das Ruhewort, das mit einer beruhigenden Erinnerung verknüpft ist. Foto: Marijan Murat

Stress ist bei der Arbeit oft vermeidbar - durch Disziplin und gute Planung etwa. Doch wenn spontan zwei neue Aufgaben hereinschneien, das Telefon in einer Tour klingelt und in 20 Minuten die Kita schließt, lassen sich Druck und Hektik manchmal nicht vermeiden.

Doch auch solche Situationen können Berufstätige mit den richtigen Tricks entschärfen, sagt Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) in Konstanz. Er empfiehlt vor allem zwei: das Entkatastrophisieren und das Ruhewort.

Die erste Methode ist in der Regel etwas einfacher zu erlernen. Im Mittelpunkt steht dabei eine gedankliche Katastrophenskala: Die reicht von 1 für absolute Bagatellen, verlorenes Kleingeld etwa, bis hin zur 10 für die schlimmstmögliche Tragödie. Auf dieser Skala sortieren gestresste Berufstätige dann das aktuelle Problem oder die Situation ein. „Da merkt man dann meist recht schnell, dass das, was einen umtreibt, gar nicht so schlimm ist“, sagt Walter. Der Kopf bekommt so neue Klarheit. „Man holt sich damit erstmal runter und kann das Problem dann in Ruhe lösen.“

Etwas mehr Übung braucht das Ruhewort, im Kopf verknüpft mit einer entspannenden oder beruhigenden Erinnerung. „Das kann zum Beispiel etwas aus der Kindheit sein“, sagt Walter. Ist die Verknüpfung einmal hergestellt und der Umgang mit dem Ruhewort erlernt, braucht der Anwender nur noch daran zu denken, um sich eine Entspannungspause zu verschaffen. Manchen Menschen hilft es zusätzlich, das Wort mit einem physischen Auslöser zu verknüpfen. Walter empfiehlt dafür zum Beispiel einen Fingerschnipser gegen das eigene Handgelenk.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Beruf und Bildung

Mitarbeiter sollten neue Technik erstmal testen

Weinheim. Mit viel Routine fällt die Arbeit leichter. Doch es gibt nur wenig Jobs, in denen sich die Arbeitsweisen nicht irgendwann verändern. Vor allem durch die Digitalisierung kommt in vielen Firmen neue Technik zum Einsatz. Was tun gegen Berührungsängste?mehr...

Beruf und Bildung

Was hilft gegen Prüfungsangst bei Studierenden?

Heidelberg. Je näher der Prüfungstag rückt, umso größer wird bei manchen die Angst zu versagen. Doch wo liegen die Ursachen dafür, und was können Studierende gegen ihre Prüfungsangst unternehmen?mehr...

Beruf und Bildung

Bewerbungen für Hochschullehrer-Jobs dürfen umfangreich sein

Bonn. Wenn eine Universität Hochschullehrer einstellt, muss der neue Arbeitgeber viel über seine potenziellen Arbeitnehmer wissen. Deshalb sollten Bewerbungen ruhig ausgiebig und mit Informationen zu Forschungsschwerpunkten gefüllt sein.mehr...

Beruf und Bildung

Wie junge Lehrer sich durchsetzen

Berlin. Smartphones, soziale Medien und Computerspiele: Junge Lehrer sind am Lebensstil ihrer Schüler noch nah dran, aber können sie sich im Unterricht auch durchsetzen? Über die Erfahrungen eines Lehrers aus Berlin-Neukölln.mehr...

Beruf und Bildung

Junge Leute sehen Digitalisierung im Job positiv

Mindelheim. Ob Online-Bewerbung oder Computer-Arbeit im Büro: Vieles im Beruf läuft heute digital ab. Während die ältere Generation der Digitalisierung im Job eher kritisch gegenübersteht, sieht die jüngere eher ihr Potenzial. Ergebnisse einer Umfrage.mehr...

Beruf und Bildung

Im Sommer zum Schutz vor Sonne lange Kleidung tragen

Berlin. Wer im Freien körperliche Arbeit verrichtet, hat es besonders im Sommer nicht leicht. Dabei belastet nicht nur die Hitze den Kreislauf, sondern auch die Strahlung der Sonne die Haut. Wie sich Arbeiter vor den Gefahren der Sonne schützen können.mehr...