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Ruhr-Gymnasium: Lehrerin will Stelle einklagen

WITTEN Eine erneute Ausschreibung der Schulleiterstelle am Ruhr-Gymnasium wird es vorerst nicht geben. Verwaltungsrichter in Arnsberg werden sich zunächst mit der Besetzung des Postens befassen müssen.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 20.08.2008
Ruhr-Gymnasium: Lehrerin will Stelle einklagen

Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung.

Bei einem ersten Bewerbungsverfahren im Frühjahr stimmte die Schulkonferenz mehrheitlich gegen die einzige Bewerberin. Sie ist bisher stellvertretende Leiterin eines anderen Gymnasiums im EN-Kreis und hat nun Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht, weil sie die Stelle nicht bekommen hat. Das bestätigte am Mittwoch Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung: „Solange das Gerichtsverfahren läuft, hat es sowieso keinen Sinn, ein neues Bewerbungsverfahren einzuleiten.“

Dass die Lehrerin mit ihrer Klage Erfolg hat, ist nicht auszuschließen. Laut Beamtenrecht hat sie Anspruch auf die Stelle, da sie alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt und beste Beurteilungen hat. An dieser Stelle passen das alte Beamtenrecht und die in NRW neue Regelung, dass Schulkonferenzen - also Lehrer, Eltern und Schüler - über die Besetzung von Schulleiterstellen entscheiden, nicht zusammen.