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Ruhrtriennale

Ruhrtriennale

Es wäre nahe liegend gewesen, Johan Simons Intendanz der Ruhrtriennale mit Beethovens neunter Symphonie zu beschließen. Die Bochumer Symphoniker führten im Bochumer Musikforum jedoch ein anderes festliches Von Max Florian Kühlem

Das Bühnenbild in der Maschinenhalle Zweckel wird dominiert von einem Teppich, 15 Meter im Quadrat, der von Emporen flankiert ist. Ein bisschen wie eine Arena, als fänden hier Schaukämpfe statt. Und wirklich Von Kai-Uwe Brinkmann

Der Begriff Musiktheater ist im 21. Jahrhundert dehnbar. „Cosmopolis“ in der letzten Regie von Johan Simons bei der Ruhrtriennale ist vom Musiktheater meilenweit entfernt. Bestenfalls war das am Freitagabend Von Julia Gass

Mit dem Konzert „Monophonie“ hat Johan Simons' Ruhrtriennale nicht nur die Brücke zu Vorgänger Heiner Goebbels geschlagen, sondern auch die archaischen Klänge des Avantgarde-Komponisten Harry Partch an Von Max Florian Kühlem

Es ist vollbracht. Im dritten Jahr hintereinander hat Regisseur Luk Perceval die „Trilogie meiner Familie“ bei der Ruhrtriennale nun abgeschlossen. Nach „Liebe“ und „Geld“ hatte am Donnerstag „Hunger“ Von Karsten Mark

Choreograf Trajal Harrell (Foto) tanzt vor einer blauen Hausfassade zu lauter Popmusik, während das Publikum um das Bühnenbild herum in den Zuschauerbereich strömt. Die drei Sitzreihen sind schnell voll,

Gerne wird die Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund eine „Kathedrale der Industriekultur“ genannt. Ein Klischee? Nein. Die Halle klingt tatsächlich wie ein Dom. Das Chorwerk Ruhr präsentierte Von Julia Gass

Ein Musiker und eine Handvoll Tänzer im leeren Raum mit Bachs sechs Cellosuiten. Zwei Stunden Musik nonstop. Ermüdend? Nicht bei Anne Teresa De Keersmaeker in der Gladbecker Maschinenhalle Zweckel.Ihre Von Klaus Stübler

Elfriede Jelineks Fukushima-Drama „Kein Licht“ von 2011 ist als grandioses Wort-Requiem beschrieben worden. Erweitert und mit viel Musik kam es jetzt bei der Ruhrtriennale heraus. Uraufführung der internationalen Von Klaus Stübler

Zur Begrüßung seiner Eröffnungsrednerin Herta Müller wählte Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons am Freitag überraschend persönliche Worte: „Wie Sie komme auch ich vom Dorf. Wir wissen, wie man Katzen Von Max Florian Kühlem

Claude Debussys einzige Oper „Pelléas et Mélisande“ kommt ohne Arien und mit nur wenigen instrumentalen Zwischenspielen aus. Als Eröffnungspremiere der Ruhrtriennale konnte sie vor allem wegen der konzentrierten Von Max Florian Kühlem

Am Ende des Ruhrtriennale-Projekts "Zwischen Welten" steht im kleinen Theater Unten des Schauspielhauses Bochum eine große Gruppe junger Menschen dem Publikum gegenüber. Minutenlang richten sie stumm Von Max Florian Kühlem

Bei Raumklangkompositionen wie "Répons" von Pierre Boulez (Foto) geht doch nichts übers Liveerlebnis. Dennoch blieb am Freitag - bei der ersten von zwei Aufführungen im Rahmen der Ruhrtriennale - mehr Von Klaus Stübler

Der große belgische Theater-Regisseur Ivo van Hove hat die Maschinenhalle der Gladbecker Zeche Zweckel in eine Empfangs- oder Wartehalle verwandelt. Die Figuren seiner sehr sehenswerten Inszenierung von Von Max Florian Kühlem

In einem Aufzug kann man stecken bleiben. Aber kann man auch in einem Text festsitzen? Das Stück "Meyoucyle" bei der Ruhrtriennale fühlt sich an, als seien wir Zuschauer fast zwei Stunden lag zwischen Von Bettina Jäger

Industriekulturdenkmäler sind heute herausgeputzte, Abendkleid-taugliche Kulturräume. Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons hat für die Uraufführung seines neuen Musiktheaterstücks "Die Fremden" einen Von Julia Gass

Am Weg neben dem Maisfeld steht eine abgerockte Ruine, halb im Schlamm versunken. Waschmaschine und Möbel sind ausgelagert, hängen an Stangen, ein Klavier thront schief zwischen Wasserlöchern. Von Kai-Uwe Brinkmann

Die Bühne ein großer Spielplatz, auf dem sich die Protagonisten knappe zwei Stunden austoben: "Sketches/Notebook" (Skizzen/Notizbuch) von der Choreografin Meg Stuart und ihrer Compagnie Damaged Goods

Johan Simons Inszenierung von Christoph Willibald Glucks Oper "Alceste" könnte in jedem Schrebergarten des Ruhrgebiets spielen. Der Intendant hat zur Eröffnung seiner zweiten Ruhrtriennale in der Bochumer Von Max Florian Kühlem

Es ist eine Mammutaufgabe, die sich Regisseur Luk Perceval für die Ruhrtriennale vorgenommen hat. Einen 20-bändigen Romanzyklus will er in dreimal zwei Stunden auf die Bühne bringen: Emile Zolas Familiengeschichte Von Karsten Mark