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Rundgang über die Baustelle Hörder Burg

Sparkassen-Akademie

Es gibt reichlich Baustellen in Hörde, nicht nur rund um den Phoenix-See. Die spannendste ist ohne Zweifel die Hörder Burg, die zur Sparkassen-Akademie des Landes wird. So spannend, dass nun sogar eine Schweizer Studentengruppe auf ihrer Tour in Hörde Station machte. Wir haben den Rundgang mit der Kamera begleitet.

HÖRDE

, 04.10.2016
Rundgang über die Baustelle Hörder Burg

Auch die Fassade der Hörder Burg wird noch einmal aufgearbeitet.

Von Architekt Richard Schmalöer, der mit dem Hörder Büro Schamp & Schmalöer für den Umbau verantwortlich zeichnet, bekamen die Schweizer Architektur-Studenten einen exklusiven Einblick in den Umbau der alten Burg – gut zwei Monate, bevor die alten Gemäuer an die Sparkassen-Akademie übergeben werden.

Und die darf sich auf ein ebenso schickes, wie einmaliges Domizil freuen. Denn beim Umbau ist es Architekten, Handwerkern und dem Bauherrn gelungen, moderne Ansprüche mit dem historischen Charme zu verbinden – ganz im Sinne des Denkmalschutzes.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Endspurt in der Hörder Burg

In zwei Monaten soll der Umbau der alten Hörder Burg für die Sparkassen-Akademie NRW abgeschlossen sein. Während des Endspurts schauten sich Studenten aus der Schweiz unter Führung von Architekt Richard Schmalöer in der Burg um. Wir waren mit der Kamera dabei.
04.10.2016
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Die Hörder Burg mit ihrem Turm, dessen Grundmauern aus dem Mittelalter stammen. © Foto: Dieter Menne
Auch die Fassade der Hörder Burg wird noch einmal aufgearbeitet. © Foto: Dieter Menne
Die Burg stammt aus verschiedenen Bauzeiten und bietet entsprechend viele Baustile. © Foto: Dieter Menne
Der Übergang zwischen Burg und Vorburg (r.). Die Vorburg wird nicht Bestandteil der Sparkassen-Akademie. Sie ist bereits vermietet. © Foto: Dieter Menne
Hell und freundlich wirken die künftigen Seminarräume, die mit moderner Technik ausgestattet sind. Noch abgedeckt ist der Boden aus Eichenparkett. © Foto: Dieter Menne
Sorgsam aufgearbeitet wurden die Naturstein-Kapitelle im ältesten Teil der Burg. © Foto: Dieter Menne
Sorgsam aufgearbeitet wurden die Naturstein-Kapitelle im ältesten Teil der Burg. © Foto: Dieter Menne
Architekt Richard Schmalöer erläuterte den Gästen aus der Schweiz den Umgang mit der historischen Bausubstanz. © Foto: Dieter Menne
Historische Natursteinmauern wurden wieder sichtbar gemacht. © Foto: Dieter Menne
Auch Wandsprüche aus der Zeit der Zeit der Burg als Verwaltungssitz des Stahlwerks Phoenix wurden erhalten. © Foto: Dieter Menne
Eine Holzimitat-Decke aus Stuck gehört zu den besonderen Fundstücken des Umbaus. © Foto: Dieter Menne
Eine Holzimitat-Decke aus Stuck gehört zu den besonderen Fundstücken des Umbaus. © Foto: Dieter Menne
Alte Stuckdecken in der Burg wurden liebevoll restauriert. © Foto: Dieter Menne
Alte Stuckdecken in der Burg wurden liebevoll restauriert. © Foto: Dieter Menne
Alte Stuckdecken in der Burg wurden liebevoll restauriert. © Foto: Dieter Menne
Ein weiteres ungewöhnliches Fundstück, das der Umbau wieder sichtbar machte, ist eine gusseiserne Treppe im Turm der Burg. © Foto: Dieter Menne
Ein weiteres ungewöhnliches Fundstück, das der Umbau wieder sichtbar machte, ist eine gusseiserne Treppe im Turm der Burg. © Foto: Dieter Menne
Naturstein-Mauern und ein alter Kamin in einem Turmraum.© Foto: Dieter Menne
Ein besonderer Veranstaltungsraum wird dieser Bereich im Obergeschoss der Burg. © Foto: Dieter Menne
Ein Blick in die Baugrube für den Neubau der Akademie mit Tiefgarage südlich der Burg. © Foto: Dieter Menne
Ein Blick in die Baugrube für den Neubau der Akademie mit Tiefgarage südlich der Burg. © Foto: Dieter Menne
Tolle Ausblicke auf den Phoenix-See mit dem Hafenbecken gibt es aus den Räumen der Hörder Burg. © Foto: Dieter Menne
Ein Turmraum mit ungewöhnlicher Deckenkonstruktion. © Foto: Dieter Menne
Tolle Ausblicke auf den Phoenix-See mit dem Hafenbecken gibt es aus den Räumen der Hörder Burg. © Foto: Dieter Menne
Die Westseite der Hörder Burg. © Foto: Dieter Menne
Die Studenten aus der Schweiz erkundeten die Baustelle in der Hörder Burg. © Foto: Dieter Menne
Die Baugrube für den Hotelbau an der Fassstraße wird betoniert. © Foto: Dieter Menne
Architekt Richard Schmalöer erläuterte den Gästen den Umbau der Hörder Burg. © Foto: Dieter Menne
Wegen Arbeiten an der Fassade ist die Ostseite der Burg zum Phoenix-See derzeit eingerüstet. © Foto: Dieter Menne

Zur Moderne gehören Klima- und Elektrotechnik, die sich unter den Akustikdecken und dem Eichenparkett-Boden verbirgt. Wo immer es geht, werden aber auch historische Schätze aus den verschiedenen Jahrhunderten sichtbar gemacht – von Naturstein-Mauern des Mittelalters über Kapitelle aus der Renaissance-Zeit bis zu den frisch restaurierten Stuckdecken aus der Wende zum 20. Jahrhundert.

Aus dieser Zeit stammt auch die gusseiserne Treppe im Turm des Gebäudes, deren Entdeckung nach dem Entfernen der Verkleidung zu den Überraschungen beim Umbau gehörte. Edel ist auch der Ausblick aus den künftigen Seminarräumen auf den Phoenix-See und den Hörder Hafen.

Zur Zeit absolvieren die Handwerker in der alten Burg den Umbau-Endspurt, bevor die Sparkassen-Akademie Anfang Dezember die Räume übernimmt. Nebenan laufen zeitgleich die Arbeiten am Neubautrakt für die Akademie, der über einen gläsernen Übergang mit der alten Burg verbunden wird. Er soll Ende des nächsten Jahres fertig sein und mit einem Hotel-Neubau an der Faßstraße das Gebäude-Ensemble komplettieren. Auch das sind ohne Zweifel spannende Baustellen.

Der Betrieb der Sparkassen-Akademie wird Anfang 2017 zunächst teilweise in der alten Hörder Burg aufgenommen. Ab 2018 sollen dann in der Burg und im angegliederten Neubau pro Jahr bis zu 43 000 Sparkassen-Mitarbeiter geschult werden.

 

 

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