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Russen vor Pyeongchang besonders im Visier der Dopingfahnder

Lausanne. Vor den Olympischen Winterspielen im Februar sind vor allem Russlands Sportler im Visier der internationalen Dopingfahnder. IOC-Medizindirektor Richard Budgett sagte in Lausanne, das sei auch eine Reaktion auf den russischen Dopingskandal.

Russen vor Pyeongchang besonders im Visier der Dopingfahnder

Richard Budgett spricht bei einer Pressekonferenz über aktuelle Dopingtests. Foto: Jean-Christophe Bott

„Die Tests sechs bis neun Monate davor sind wichtiger als die Tests bei den Spielen“, sagte Budgett. Es gehe darum, möglichst nur saubere Athleten im südkoreanischen Pyeongchang an den Start gehen zu lassen.

Unter anderen das IOC, die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und die internationalen Wintersportverbände haben deshalb eine Sondereinheit gebildet, die diese besondere Überwachung vor Olympischen Spielen steuert. Die Taskforce soll, wie schon vor den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro, nationale Anti-Doping-Behörden (NADO) sowie die Sportverbände zu potenziellen Dopern gezielt Informationen geben und deren weiteren Testverlauf verfolgen.

Laut einer Statistik des IOC - Stand Ende Oktober - wurden russische Athleten 1240 Tests unterzogen. Deutsche Athleten folgen mit 844 Kontrollen.

Budgett zufolge stehen die Top 20 der jeweiligen Weltrangliste im Fokus sowie Nationen und Sportler mit einem Doping-Risiko. Auch außergewöhnliche Leistungen seien ein Grund, die von den Verbänden und den NADO vorgenommenen Test noch zu ergänzen. Laut Budgett wurden von April bis Mitte November etwa 7000 Tests bei rund 4000 Athleten vorgenommen. Das seien verglichen mit einem ähnlichen Zeitraum vor den Rio-Spielen 50 Prozent mehr.

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