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Russland testet atomar bestückbare Langstreckenrakete

Moskau (dpa) Mitten im Streit mit der Nato um deren geplantes Raketenabwehrsystem in Europa hat Russland eine mit Atomwaffen bestückbare Langstreckenrakete getestet. Die gewonnenen Daten sollten helfen, künftig jedes Abwehrhindernis zu überwinden.

Russland testet atomar bestückbare Langstreckenrakete

Eine strategische russische Atomrakete vom Typ Topol-M (Nato-Code: SS-27 Sickle B) bei der Militärparade zum Tag des Sieges auf dem Roten Platz. Foto: Yuri Kochetkov

Das sagte am Freitag ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax. Die Topol-M (Nato-Code: SS-27 Sickle B) sei wie geplant auf einem Testgelände im benachbarten Steppenstaat Kasachstan eingeschlagen. Russland und die autoritär regierte Ex-Sowjetrepublik sind enge Verbündete.

Erst vor zwei Wochen hatte Russland eine neue atomwaffenfähige Interkontinentalrakete getestet, bei der es sich um eine Weiterentwicklung der Topol-M handeln soll. Russland sieht sich vom Nato-Raketenschirm stark bedroht. Von Moskau geforderte Garantien, dass das System nicht gegen das russische Atomarsenal gerichtet sei, lehnt das westliche Verteidigungsbündnis ab.

Für Aufregung sorgte der neue Raketentest in Israel. Hunderte Menschen glaubten an ein UFO. Auch in Armenien und dem Libanon war das Licht angeblich zu sehen. Wahrscheinlich habe es sich um den russischen Raketentest gehandelt, sagte der Vorsitzende der israelischen Astronomie-Vereinigung, Jigal Pat-El, dem Online-Nachrichtenportal «Ynet».

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