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Rutemöller als Trainer für iranischen Verband?

Hamburg (dpa) Der ehemalige DFB-Chefausbilder Erich Rutemöller will in Zukunft dem iranischen Nationaltrainer Ali Daei als Berater zur Seite stehen.

Rutemöller als Trainer für iranischen Verband?

Erich Rutemöller geht als Trainer in den Iran.

Bei Trainerlehrgängen im Iran habe ihn der frühere Bundesliga-Stürmer darauf angesprochen und er habe «großes Interesse» an der Aufgabe, sagte Rutemöller der Deutschen Presse-Agentur dpa. Allerdings habe er bisher nur mit Daei, aber noch nicht mit dem iranischen Fußballverband (FFI) gesprochen. Außerdem verwies Rutemöller auf seinen noch bis Jahresende laufenden Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Um die Weichen für seinen Berater-Job im Iran zu stellen, hat Rutemöller bereits beim DFB angeklopft und mit Generalsekretär Wolfgang Niersbach verhandelt. «Wir überlegen, dass ich vom nächsten Jahr an als freier Mitarbeiter für den DFB tätig bin und so noch andere Aufgaben übernehmen könnte», sagte der frühere Bundesliga-Coach, der Anfang der 1990er Jahre den 1. FC Köln und Hansa Rostock betreute. «Vielleicht werde ich auch schon in diesem Jahr bei der ein oder anderen Maßnahme im Iran dabei sein.» Ende des Monats will Rutemöller erneut zu Gesprächen in den Iran fliegen. Eine Meldung der iranischen Nachrichtenagentur ISNA, wonach er sogar Nationaltrainer in dem asiatischen Land werden soll, nannte er «völlig falsch».

Vorbehalte wegen der politischen Lage im Iran hat Rutemöller nicht. «Ich bin kein Politiker, ich bin Sportler», sagte er. Bei den bisherigen drei Trainerlehrgängen, die er im Iran geleitet hat, sei die Zusammenarbeit mit den dortigen Coaches «hervorragend» gewesen. Er habe den Iran als ein sehr gastfreundliches Land schätzen gelernt. Der iranischen Mannschaft um ihren populären Trainer Daei, der in der Bundesliga für Arminia Bielefeld, den FC Bayern München und Hertha BSC auf Torejagd ging, traut er mit Blick auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika viel zu. «Ich bin wohl nicht der einzige, der davon ausgeht, dass sie sich qualifizieren», sagte Rutemöller. «Der Iran und Japan sind derzeit die stärksten Teams in Asien.»

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