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SPD-Landesparteirat berät über Erneuerung der Partei

Duisburg. Die neue große Koalition in Berlin ist fast unter Dach und Fach. Besonders in der NRW-SPD war die Neuauflage der GroKo umstritten. Nun will der mächtige Landesverband sich für die Zukunft ausrichten.

Nach der Bildung der neuen schwarz-roten Bundesregierung steht auch die SPD in Nordrhein-Westfalen vor wichtigen Weichenstellungen. In Duisburg kommt heute der Landesparteirat zusammen. Der sogenannte kleine Parteitag berät nicht öffentlich über die Erneuerung der Partei und die Arbeit in der künftigen Bundesregierung. Eingeladen zu dem Treffen sind auch die Unterbezirkschefs und Kreisvorsitzenden des größten SPD-Landesverbands.

Im mächtigen NRW-Landesverband hatte es viele ausgewiesene Gegner einer Neuauflage der großen Koalition gegeben. Die GroKo-Kritiker hatten in einer gemeinsamen Erklärung das Ergebnis des Mitgliederentscheids aber respektiert und zugleich zur Erneuerung der SPD aufgerufen.

Die NRW-SPD steht in diesem Jahr vor einem personellen Neuanfang. Zunächst braucht sie einen neuen Generalsekretär, weil die bisherige Amtsinhaberin Svenja Schulze als Umweltministerin ins Bundeskabinett nach Berlin wechseln wird. Wohl Ende Mai wird die SPD-Landtagsfraktion einen Nachfolger für Fraktionschef Norbert Römer (70) wählen. Im September stehen bei der NRW-SPD Vorstandswahlen an.

Zwischen den Landesparteitagen ist der Landesparteirat das höchste Gremium der NRW-SPD. Er tritt in der Regel vierteljährlich zusammen.

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