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SPD Nette: Bezirkssportanlage verlegen

NETTE Zum viel diskutierten Dauerbrenner "Bezirkssportanlage Nette" bezieht der SPD-Ortsverein Nette nun eindeutig Position: In seiner Versammlung sprach er sich für die Verlegung zum Wodeacker aus.

von Von Beate Dönnewald

, 17.10.2007
SPD Nette: Bezirkssportanlage verlegen

Bezirksvertreter Thomas Tölch ist für die Verlegung der Sportanlage an den Wodeacker.

Vorsitzender Klaus Schlichting und Bezirksvertreter  Thomas Tölch sind sich durchaus bewusst, dass sie sich bei den Sportfreunden Nette mit dieser Meinung alles andere als beliebt machen. Denn wie berichtet, möchte der Verein keinesfalls den jetzigen Standort aufgeben.

Für den SPD-Ortsverein Nette aber ist vor dem Hintergrund der unklaren rechtlichen Situation der Umzug die einzige "zukunftsfähige Lösung". Denn niemand wisse, so Tölch, wie eine rechtliche Auseinandersetzung ausgehen wird. 

Im Falle eines negativen Gerichtsurteils (aus Sicht der Sportler) befürchtet die SPD Nette einen langjährigen Ausfall des Spielbetriebs - wenn nicht vorher eine Verlegung erfolgt ist. Darüber hinaus gefährde auch die Verschärfung der Sportanlagen-Lärmschutzverordnung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetzes auf Dauer den Spielbetrieb am aktuellen Standort, so Tölch.

Am liebsten würde die Netter SPD "jetzt Nägel mit Köpfen machen", um so auch den Weg für einen Kunstrasenplatz frei zu machen. "Denn nach einem Beschluss dauert es noch drei bis fünf Jahre, bis ein e Verlegung kommt", weiß Tölch. Im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten räumte der Bezirksvertreter ein, dass die SPD Nette mit dem Standort "Auf dem Wodeacker" auch nicht wirklich zufrieden sei, aber keine Alternativen sehe.

Die Gründe der DJK, am Standort Hallenbad festzuhalten, seien durchaus nachvollziehbar, betont Tölch. Natürlich werde man auch noch das Gespräch mit den Sportlern suchen - ebenso wie mit der Fraktion und dem Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen.

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