SPD-Spitze diskutiert mit 400 Genossen in NRW

Die SPD-Spitze hat am Sonntag während der Regionalkonferenz in Nordrhein-Westfalen um weitere Zustimmung zur Großen Koalition geworben. Unter den mehr als 400 Mitgliedern hatte es zahlreiche kritische Stimmen von GroKo-Gegnern gegeben. Die designierte Parteichefin Andrea Nahles gab sich nach der Diskussionsveranstaltung im westfälischen Kamen aber optimistisch, Mitglieder auf ihre Seite gezogen zu haben. „Ich glaube, dass Viele jetzt mit ihrer Stimme anders umgehen“, sagte Nahles.

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Kamen

, 18.02.2018, 22:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andrea Nahles, Bundestagsfraktionsvorsitzende der SPD. Foto: Ina Fassbender

Andrea Nahles, Bundestagsfraktionsvorsitzende der SPD. Foto: Ina Fassbender

Am Samstag hatte es bereits erste Basistreffen in Hamburg und Hannover gegeben. Bei dem nichtöffentlichen Treffen in der Kamener Stadthalle hatte sich Nahles mit dem kommissarischen Parteivorsitzenden Olaf Scholz und Landeschef Michael Groschek den Fragen gestellt. Nach einer turbulenten Anfangsphase sei die Diskussion kritisch aber konstruktiv verlaufen, sagte Nahles.

An diesem Sonntag treten Nahles und Scholz noch in Mainz auf. Am kommenden Wochenende finden noch Regionalkonferenzen in Ost- und Süddeutschland statt.

Am Dienstag startet der Mitgliederentscheid. Bis zum 2. März können Genossen abstimmen. Belastet wird die Kampagne der SPD-Spitze von miesen Umfragewerten für die Traditionspartei.

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