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SPD-Spitze in Sorge vor 2. Anlauf Ypsilantis

Berlin (dpa) In der SPD-Bundesspitze wächst offenbar die Sorge, Hessens SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti könnte einen zweiten Anlauf nehmen, sich mit Duldung der Linkspartei zur Regierungschefin wählen zu lassen.

SPD-Spitze in Sorge vor 2. Anlauf Ypsilantis

Hessens SPD-Landeschefin Ypsilanti. Vor der Landtagswal hatte sie eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei noch ausgeschlossen. (Archivbild)

Nach wie vor gelte der Beschluss, dass über Regierungsbildungen und Koalitionen in den Landesverbänden vor Ort entschieden werde, sagte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am Montag nach einer Telefonschaltkonferenz von Präsidium und Parteivorstand. Darauf habe SPD-Chef Kurt Beck erneut ausdrücklich hingewiesen. Dass es aber Gespräche zwischen Bundesspitze und dem Landesvorstand gebe, «ist bekannt», fügte Heil hinzu. «Das was wir zu besprechen haben, werden wir besprechen.»

Auf Nachfrage sagte Heil, mit dem Beschluss zur Regierungsbildung werde ausdrücklich unterstrichen, dass bei der Entscheidung des jeweiligen Landesverbandes die Gesamtverantwortung für die Partei zu sehen sei. Beck hatte nach dem Desaster um Ypsilantis gescheitertem ersten Regierungsanlauf im März gesagt: «Es ist klar, dass die hessische SPD nicht zwei Mal mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand rennen wird.»

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