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SPD bezieht jetzt Stellung

Brennpunkt Gardenkamp

BAROP Der Ausbau der Straße „Am Gardenkamp“ in Barop hat laut SPD-Ratsmitglied Olaf Radtke auch Gewinner: Für die Anwohner der Palmweide, der Ostenbergstraße, des Lehnertwegs und des Eichlinghofer Dorfkerns werde ein Versprechen umgesetzt.

von Von Peter Bandermann

, 04.08.2009
SPD bezieht jetzt Stellung

Den Anwohnern der Kleinen Heide und des Henriettenwegs soll Schleichverkehr erspart werden.

Mit dem Ziel, Durchgangsverkehr aus diesen Bereich umzuleiten. Eben über den Gardenkamp. Das Bauprojekt müsse jetzt zügig umgesetzt werden. Auf die Belange der Anwohner und der Natur müsse dabei so viel Rücksicht wie möglich genommen werden. Der Gardenkamp-Ausbau sei nicht nur umstritten, sondern werde von Baroper Bürgern auch mitgetragen.

Das sei ihm in der vergangenen Woche an einem SPD-Wahlkampfstand in Barop übermittelt worden. Radtke teilte am Dienstag in einer Pressemitteilung mit, dass mit dem Gardenkamp-Ausbau ein sicherer Schul- und Radweg entstehe. Zurzeit verfügt die Anliegerstraße über keinen Gehweg. Zwingend notwendig sei auch der von Anwohnern geforderte Bau eine Fußgängerampel an der Stockumer- und der Baroper Straße. Zudem müsse der zu erwartende Schleichverkehr durch das Neubaugebiet „Kleine Heide“ verhindert werden.

Auch das hatten Anwohner 2008 gefordert. Kritisch sieht der SPD-Politiker aus Menglinghausen die anderthalb Jahre dauernde Sperrung der Universitätsstraße, die während der Bauzeit für den Gardenkamp und den Vogelpothsweg nicht befahrbar ist. Die Baroper Straße – eine Einbahnstraße – jetzt wieder für beide Fahrtrichtungen zu öffnen, um eine Zufahrt zur Uni zu ermöglichen, sei keine Alternative, weil die Fahrbahn zu eng sei und Schulkinder geschützt werden müssten.

Als eine Variante schlägt er vor, eine Spur der Universitätsstraße für den PKW-Verkehr wieder freizugeben und den Verkehr über den Meitnerweg fließen zu lassen. Für die Stockumer Straße schlägt Olaf Radtke eine Reduzierung des Tempos von 70 auf 50 km/h vor.

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