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SPD wirbt für Steinmeier als Gauck-Nachfolger

Berlin (dpa) Verteidigungsministerin Von der Leyen, EX-CSU-Chef Stoiber - für die Nachfolge von Bundespräsident Gauck kursieren prominente Namen. SPD-Generalsekretärin Barley hat nun einen weiteren hinzugefügt: Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

SPD wirbt für Steinmeier als Gauck-Nachfolger

Steinmeier gilt bei der Union als nicht vermittelbar. Foto: Justin Lane

Die SPD wirbt offensiv für Außenminister Frank-Walter Steinmeier als Nachfogler des scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck. Nach SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sprach sich auch Parteivize Ralf Stegner für Steinmeier aus.

In der ZDF-Sendung "heute" sagte er: "Wir brauchen ein Staatsoberhaupt, was sehr integer ist, was kommunikationsstark ist und über die Parteigrenzen hinaus auch Anerkennung findet. Und das gilt für Frank Steinmeier wie, glaube ich, für kaum einen anderen."

Der Sozialdemokrat Steinmeier gilt allerdings bei der Union als nicht vermittelbar - auch wenn CDU und CSU eine einvernehmliche Lösung mit der SPD anstreben. Entsprechend wird höflich gebremst. "Ich halte nichts davon, in diesem frühen Stadium Namen zu nennen", sagte CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Fuchs im ZDF. "Frank-Walter Steinmeier ist sicher ein guter Minister. Wir müssen aber gemeinsam eine Lösung finden, CDU, CSU und SPD."

Ähnlich äußerte sich der CSU-Innenexperte im Bundestag, Stephan Mayer. "Bundesaußenminister Steinmeier ist ein erfahrener und respektabel Politiker und eine anerkannte Persönlichkeit", sagte er der "Huffington Post". Öffentlich diskutierte Vorschläge könnten die Betreffenden aber nachhaltig beschädigen. "Ziel sollte es sein, dass sich die drei Parteivorsitzenden der CDU, der CSU und der SPD einvernehmlich auf einen gemeinsamen geeigneten Kandidaten verständigen."

Gaucks Nachfolger wird am 12. Februar von der Bundesversammlung gewählt.

Bundesinnenministerium zur Stimmenverteilung in der Bundesversammlung

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