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SV Hardt will die Westfalenliga überraschen

Fußball-Saisonvorschau

HARDT Martin Schmidt hat ein gutes Gewissen. Er hat seine Mannschaft bestens auf die erste Saison in der Westfalenliga vorbereitet und freut sich auch schon auf den Saisonauftakt am Sonntag in Stadtlohn.

11.08.2010
SV Hardt will die Westfalenliga überraschen

Der SV Dorsten-Hardt setzt auch auf die Aufstiegs-Euphorie.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagt Martin Schmidt, wenn er auf die Vorbereitung zurückblickt. Seine Mannschaft habe in jeder Phase engagiert gearbeitet und auch in den Testspielen gute Leistungen gebracht. Am Ende seien die Resultate nicht mehr ganz stimmig gewesen, aber das beunruhige ihn nicht. „Das kommt immer ganz drauf an, in welchem Stadium der Vorbereitung eine Mannschaft ist. Da kann alles passieren.“

Im Vergleich zur Landesliga-Saison ist das Programm schon etwas anspruchsvoller gewesen. Das macht Martin Schmidt aber nicht an gelaufenen Kilometern fest: „Wir haben eine Woche eher angefangen. Außerdem ist der Bereich Kraft und Schnelligkeit viel größer geworden.“ Darauf komme es in der Westfalenliga mehr an, als in der Landesliga. Seine Mannschaft habe aber auch in diesem Bereich erheblich zugelegt. Der Coach setzt darauf, dass sein Team in der Lage ist, die Konkurrenz zu überraschen. Ähnliches hat man ja auch in der ersten Landesliga-Saison mit dem 7:0 gegen die SG Langenbochum geschafft. Schmidt: „Wenn wir unsere Euphorie aus dem Aufstieg mitnehmen, werden wir auf jeden Fall einen guten Start hinlegen.“ Er freut sich schon auf die Duelle mit den starken Teams. Gegen Gütersloh, Paderborn II oder Lippstadt erwartet der Trainer sehr guten Fußball.

Die Liga

Die Westfalenliga 1 ist für den SV Hardt ein Abenteuer mit vielen Unbekannten. Auf diese Tour lässt sich der Aufsteiger aber gerne ein, auch wenn er lieber in der Gruppe 2 gespielt hätte.

Ganz so unbekannt sind einige Mannschaften aber nicht. Der FC Gievenbeck war im letzten Jahr noch Titelkonkurrent in der Landesliga. Die Gievenbecker haben ihren Kader verstärkt, damit es für sie kein böses Erwachen gibt. Mit dem FC Gütersloh ist auch ein Team dabei, das schon in der zweiten Liga am Ball war. Aus dieser Zeit rekrutiert sich auch noch die vergleichsweise große Fangemeinde. Das Heidewaldstadion ist immer gut gefüllt, und auch bei Auswärtsspielen sind immer Fans dabei. Die Hammer Spielvereinigung wollte gar nicht in der Liga sein, ihre Klage auf Verbleib in der NRW-Liga ist aber abgelehnt worden. Der 3:1-Pokalsieg in Gievenbeck deutete aber an, wie stark die Elf ist. Die Zahl der Aufstiegsaspiranten ist nicht gerade klein, dazu gehören sicher auch Lippstadt, Rheine und Delbrück.Waltrop gleich wieder weg Der Kreis der Abstiegskandidaten ist da schon überschaubarer. Der Leistungssprung zwischen der Landes- und der Westfalenliga ist sehr groß. Das mussten zuletzt alle Aufsteiger erfahren. So hat sich gerade Waltrop wieder aus der Liga verabschiedete. So werden die Hardt, Delbrück oder Spexard automatisch als Abstiegskandidat gehandelt, solange sie nicht das Gegenteil beweisen. Die Tatsache, dass die beiden Westfalenligen ab der kommenden Saison zusammengelegt werden, wird die Abstiegsentscheidung ohnehin lange aufschieben. Unser Tipp: Der SV Hardt hat den Aufstieg unter sehr ungünstigen Bedingungen geschafft. Die damals verletzten Leistungsträger sind jetzt wieder dabei, sodass die Mannschaft ohnehin schon stärker ist als in der Rückrunde. Martin Schmidt hat das Team auf den Punkt fit gemacht, um die Westfalenliga zu überraschen.