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SVS-Handballer absolvierten Doppeltest

Handball

SCHERMBECK Das Trainingslager des SV Schermbeck hat die Bell-Handballer viel Kraft gekostet. Das erste Testspiel ging am Samstag daher deutlich verloren. Am Sonntag lief es nach einer Mütze Schlaf gegen Bottrop besser.

15.08.2010
SVS-Handballer absolvierten Doppeltest

Frederik Bell und Co waren die harten Trainingseinheiten anzumerken.

Der Trainer hat seinen Spieler in der letzten Woche ganz schön was zugemutet. An jedem Tag wurde hart trainiert. Die Samstagseinheit begann am Morgen um 9 Uhr. Um 18 Uhr stand dann der HSC Haltern-Sythen auf der Matte, eine Mannschaft, die unbedingt wieder in die Verbandsliga will und auch dementsprechend aufgerüstet hat. Da hatten die müden Schermbecker kaum etwas entgegenzusetzen. Zudem kam auch die Umstellung, dass in der Schermbecker Halle nicht mehr geharzt werden darf.

In der ersten Halbzeit lief die Partie noch halbwegs ausgeglichen. Haltern ging zwar mit mehr Engagement zur Sache, aber noch fing die Schermbecker Abwehr die meisten Angriffe ab. Über 4:4, und 8:8 ging es bis zum 12:12 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel schwanden den Schermbeckern zunhemend die Kräfte. Die technischen Fehler in der Abwehr nutzte Haltern zu Tempogegenstößen (15 Treffer). Da kamen die Schermbeck nicht mehr nach. Der Sonntag sah da schon viel freundlicher aus. Auch wenn die Müdigkeit erst einmal aus den Knochen musste, war der Landesligist SC Bottrop nur ein Sparringspartner. Das einzige Manko des Schermbecker Spiels war in der ersten Hälfte die mangelhafte Chancenauswertung. Der SVS traf aus Positionen, die sichere Tore bringen müssen, sechs Mal den Pfosten und schoss einige Male den Torwart an. Im zweiten Durchgang gab es einige sehr schöne Kombinationen. Benedikt Kerbstadt lief mit sechs Treffern zu Hochform auf, und auch seine Teamkameraden ließen sich nicht lumpen.

In der kommenden Saison muss der SVS auf Philip Speckamp verzichten. Er studiert in Bochum und wird sich Teutonia Riemke anschließen. Auch hat Rouven Schuchardt den Verein verlassen. Das schmerzt Bell: „Mit nur 14 Spielern wird das eine harte Saison. Ich hoffe, dass sich nicht wieder so viele Spieler verletzen wie im letzten Jahr.“

Niklas Bell, Busjan, Christopher Seibel (HSC 0; SCB3), Robert (4/2; 3/1), Kerbstadt (0; 6), Kreilkamp (2; 1), Hinz (2; ng.), Nölscher (5; 2), Hermann (1; 1), Frederik Bell (2; 5), Felisiak (1), Timmermann (1; 6/2), von Berg 2; 0).