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SVS: Pokalaus nach Verlängerung

GLADBECK Der Favorit ging in Führung, doch nach der Verlängerung hatte der SV Schermbeck beim Westfalenligisten Germani Gladbeck mit 1:2 das Nachsehen.

29.08.2008

Der NRW-Ligist braucht sich über die Niederlage auch gar nicht zu beschweren. Auch wenn die Stroetzel-Elf meist optisch überlegen war, kam das Tor des Westfalenligisten kaum in Gefahr. Das Schermbecker Spiel auf dem ungewohnten Ascheplatz sah in den ersten Minute sehr druckvoll aus. Es schien, als wollte die Elf von Martin Stroetzel die Entscheidung schnell herbeiführen wollen. Doch schon hier machte sich die mangelhafte Durchsetzungskraft bemerkbar. Ernsthaft in Gefahr geriet das Gladbecker Tor nicht, auch wenn Pierre Bendig einmal die Latte traf. Vier Minuten vor der Pause hatten die Schermbecker sehr viel Glück. Beim ersten ernsthaften Gladbecker Angriff jagte Sandro Poch den Ball an den Pfosten und Marco Ferreira setzte den Nachschuss neben das Tor.

Im zweiten Durchgang sahen die rund 150 Zuschauer auch kein rassiges Pokalspiel. Schermbecks Keeper Stefan Schröder bekam aber mehr zu tun, zeigte jedoch nie Schwächen. Die Schermbecker Torchancen beschränkten sich auf einen Distanzschuss von Volkan Mogultay. Zwei Minuten vor dem Ende sah Nedim Djuliman die gelb-rote Karte. Nach einem Foul des Germania Schlussmannes, das weder Schieds- noch Linienrichter sahen, soll Djuliman ihm auf die Schuhe gespuckt haben. So ging der SVS in Unterzahl in die Verlängerung. In der 100. Minute bekam Sebastian Hahn nach einem Freistoß den Ball vor die Füße und schoss zur Führung ein. Im zweiten Durchgang drehten die Germanen dann aber auf. Der lange Sylla Khanfory kam in der 109. Minute sträflich frei zum Kopfball und nickte zum 1:1 ins kurze Eck ein. Die Entscheidung folgte sechs Minuten später. Pascal Odrich nutzte einen erneuten Stellungsfehler der Schermbecker Hintermannschaft zum alles entscheidenden 2:1

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