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SVS muss mit der Kulisse klar kommen

Fußball

Ein Meisterschaftsspiel des SV Schermbeck gegen die erste Mannschaft von RW Essen wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen. Am Freitag tritt der SVS aber um 19.30 im NRW-Liga-Spiel im Georg-Melches-Stadion an.

SCHERMBECK

26.08.2010

NRW-Liga RW Essen – SV Schermbeck Fr. 19.30 Uhr, Georg-Melches-Stadion, Hafenstraße.

Eine richtige Premiere ist das aber auch wieder nicht. Nach dem finanziellen Kollaps, der Insolvenz und dem Zwangsabstieg aus der Regionalliga ist die zweite Essener Mannschaft schlichtweg zur ersten erklärt worden. Mit dem Dorstener Waldemar Wrobel ist auch der Trainer der Reserve ins erste Glied gerückt. Im Prinzip trifft die Stroetzel-Elf also auf die gleiche Mannschaft wie im letzten Jahr, sie heißt nur anders.„Publikum kein Problem“Anders ist auch die Atmosphäre. Fanden die Spiele gegen RWE II vor nur ein paar Zuschauern statt, werden es heute an der Hafenstraße viele Tausend sein. Über 6000 waren es zum Beispiel zur Liga-Premiere gegen Homberg. Martin Stroetzel sieht das aber nicht als Problem: „Christoph Müller hat in der Bundesliga vor viel mehr Zuschauern gespielt. Auch für Yves Lupitu und einige andere Spieler ist das nichts Neues.“ Seine Mannschaft soll sich mit dem Publikum auf den Tribünen auch gar nicht befassen: „Wichtiger ist das, was auf dem Rasen passiert. Da müssen wir von Beginn an konzentriert sein und die Zweikämpfe annehmen. Sonst wird das gar nichts.“ Waldemar Wrobel habe zwar angekündigt, den SVS überrennen zu wollen. Aber das werde seine Mannschaft zu verhindern wissen.Es würde eng Gehen die Schermbecker heute Abend ohne Punkt vom Feld, wird es mit nur einem Zähler nach drei Spielen wieder sehr eng. Da sich seit dem letzen Sonntag kein Schermbecker verletzt hat, haben die Gäste personell viele Alternativen.