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SVS will Oberliga daheim sichern

Wasserball

SCHERMBECK Seit 18 Jahren wird beim SV Schermbeck Wasserball gespielt, doch im November beginnt für den SVS eine neue Zeitrechnung. Denn dann bestreiten sie das erste Oberliga-Spiel der Vereinsgeschichte.

16.08.2010
SVS will Oberliga daheim sichern

Die Schermbecker Wasserballer freuen sich auf den Oberliga-Start im November.

Zu Gast ist im Schermbecker Solebad dann der SV Gladbeck 13 und die Schermbecker wollen gegen das Team aus der Nachbarschaft gleich die ersten Punkte einfahren. Für das Saisonziel „Klassenerhalt“ haben sich die Schützlinge von Trainer Mirco Arntzen eine einfache Marschroute zurecht gelegt: „Die Heimspiele gewinnen – dann bleiben wir drin“, bringt es Pressesprecher Heinz Pawlik auf den Punkt.

Und im heimischen Bad stehen die Chancen für den Aufsteiger auch tatsächlich gut. „Unser Becken ist sehr klein. Damit kommen Teams, die das nicht gewohnt sind, nur sehr schlecht klar“, weiß Pawlik um den Heimvorteil. Mehr als den Klassenerhalt wollen die Schermbecker im ersten Jahr aber auch gar nicht. Zwar gibt es genügend Teams auf Augenhöhe, doch mit oberen Tabellenregionen werde der SVS nichts zu tun haben, ist sich Heinz Pawlik bei allem Vereins-Patriotismus sicher: „Blau-Weiß Bochum ist der Topfavorit.“ An dem Bundesliga-Absteiger führe kein Weg vorbei: „Die sind nur abgestiegen, weil ihr Bad renoviert wurde und sie in einem Becken trainieren mussten, das noch kleiner war als unseres.“ Jetzt ist das Bochumer Bad wieder fertig und die Blau-Weißen drängen mit Macht zurück in die 2. Liga. Möglicher Hauptkonkurrent: die SGW Brambauer/Hamm II. „Die Zweitteams der Bundesligisten können natürlich immer mal mit Akteuren aus der Ersten antreten“, erklärt Heinz Pawlik. Am vergangenen Freitag spielten derlei Szenarien aber keine Rolle für die Schermbecker. Da feierten sie im „Ramirez“ den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte. „Oberliga – wie kommen!“