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Nach 40 Jahren

Saga feiert in ausverkaufter Kantine in Köln Abschied

KÖLN 40 Jahre lang gibt es die kanadische Rockgruppe Saga schon. Und nach 40 Jahren soll jetzt Schluss sein. Mit rund 800 Fans feierten sie am Freitagabend ihren Abschied in der ausverkauften Kantine in Köln. Wir waren dabei und haben viele Fotos gemacht.

Saga feiert in ausverkaufter Kantine in Köln Abschied

Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied. Foto: Thomas Brill

Die kanadische Gruppe Saga feiert einerseits das 40-jährige Bandjubiläum und will andererseits mit der „Final Chapter Tour 2017“ ihre beeindruckende Karriere, die manche Höhen und Tiefen des Prog-Rock-Genres einschloss, beenden. Gut 800 Fans, darunter viele der ersten Stunde, die sich dem Anlass entsprechend nochmals in enge, ausgewaschene Fans-T-Shirts gezwängt haben, wollen sich in der restlos ausverkauften Kantine in Köln nochmals von ihren Helden verabschieden und sie zum letzten Mal ausgiebig feiern.

Saga in Köln

Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
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Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
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Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.
Die kanadische Rockband Saga feierte in der Kantine in Köln vor ausverkauftem Haus nach 40 Jahren Bandgeschichte ihren Abschied.

Zunächst präsentieren sich Saga mit einem akustischen Set als ihre eigene Vorband. Vor der Kulisse eines Märchenwalds wie aus einem Kindertheater starten sie mit „Images (Chapter 1)“ und verbreiten mit filigranen, Folk-orientierten Klängen eine ausgesprochen besinnliche Atmosphäre, die mit Rocksounds rein gar nichts zu tun hat. Lediglich der Applaus verfügt über beachtliche Lautstärke. Die Band aus Toronto entführt in eine Fantasy-Welt des Prog-Rock, in der auch Klassiker wie „The Security of Illusion“ erklingen. Begeistert fällt der Fan-Chor mit einem „Oh-hoho“ in den getragenen Gesang von Michael Sadler ein.

Nach 45 Minuten ist Pause, nach der Saga dann zum musikalisch nostalgischen Rundumschlag, mit dem bei einem 40-jährigen Bühnenjubiläum letztlich auch zu rechnen ist, ausholen. Mit ,,Take a Chance“ zum Auftakt des „Electric Set“ kann Saga die bereits vorhandene Hochstimmung des Publikums weiter steigern. Auch wenn die Band-Karriere in musikalische Kapitel unterteilt wird, so wird doch deutlich, dass die Kanadier ihrem keyboard-lastigen Prog-Rock-Soundprofil, das gelegentlich so klingt, als hätten sie zu Karrierebeginn da weitergemacht, wo Genesis 1975 aufgehört hat, immer treu geblieben.

Flächige und voluminöse Klangbasis

Letztlich sind es drei Keyboard-Stationen - Sadler wechselt ständig zwischen Gesangsmikro und Keyboard, wobei er zwischenzeitlich auch schon mal den Bass zupft -, die eine flächige wie voluminöse Klangbasis bilden. Sie präsentiert sich mal in sinfonischer Dichte, mal in sphärischer Leichtigkeit. Gitarrist Jim Crichton versucht abwechselnd mit harten Riffs oder präzisen Gitarrensoli, die sich vielfach zu melodischen Duellen mit Keyboard-Passagen entwickeln, dafür zu sorgen, dass sich das Ganze nicht in allzu behäbigem Wohlklang, um nicht zu sagen Langeweile, verliert.

Weitere Klassiker wie ,,On the Loose“, „Mouse in a Maze“ oder „You`re Not Alone“, werden frenetisch beklatscht. Nach über zwei Stunden verfügt die Band noch über die Energie für mehrere Zugaben. Bei soviel Spielfreude fällt es schwer daran zu glauben, dass Saga nun tatsächlich das letzte Kapitel schließen wollen.

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