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Sanitätsdienst mit Taktik

04.07.2018
Sanitätsdienst mit Taktik

Jan Luger hat „Tac-medics“ gegründet.schwerte © Foto: Manuela Schwerte

Bei großen Sport- und Musikveranstaltungen oder auf der Kirmes muss es einen Sanitätsdienst geben. Klappt jemand zusammen oder verletzt sich, ist schnelle Hilfe gefragt. Zumindest beim Patienten, oftmals aber nicht bei seinen Begleitern oder anderen Besuchern. Denn die Sanitäter sehen sich immer öfter Bedrohungen, Pöbeleien und sogar körperlichen Angriffen gegenüber. Weil er diese Erfahrungen selbst häufiger machen musste, hat der Rettungssanitäter Jan Luger einen eigenen Sanitätsdienst gegründet. „Tac-Medics“ heißt seine Firma, die bisher acht Mitarbeiter hat. Wenn die Zweier-Teams auf Veranstaltungen unterwegs sind, kümmert sich einer um den Patienten, während der andere die Menschenmenge drumherum im Auge behält und bei drohender Gefahr entscheidet, mit dem Kollegen und dem Notfall-Patienten den sicheren Rückzug anzutreten. So sollen Übergriffe auf Einsatzkräfte durch taktische Verfahren vermieden werden. Luger garantiert, dass seine Leute aufgrund ihrer Ausrüstung und Ausbildung stets wissen, was gerade das Beste für den Verletzten ist. Gleichzeitig seien die Retter weniger Gefahren ausgesetzt, erklärt der 33-jährige Firmengründer. Er studiert übrigens Medizin, will Chirurg werden. Petra Berkenbusch

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