Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Saudi-Arabien hebt Blockade des Jemens teilweise wieder auf

Aden. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition hat eine Anfang der Woche verhängte Blockade der Flug- und Seehäfen des Bürgerkriegslandes Jemen teilweise aufgehoben. Von Sonntag an könnten die Städte Aden und Saijun wieder angeflogen werden.

/
urn-newsml-dpa-com-20090101-171111-99-822842
Es gibt Nahrung: Jemeniten tragen ihre Essensrationen nach Hause. Foto: Yahya Arhab

urn-newsml-dpa-com-20090101-171111-99-822841
Frewillige entladen einen Lkw mit Grundnahrungsmitteln wie Reis und Mehl. Foto: Yahya Arhab

urn-newsml-dpa-com-20090101-171111-99-822840
Ungewisse Zukunft: Eine jemenitische Frau hält im Ernährungszentrum eines Krankenhauses ihr Baby im Arm. Foto: Yahya Arhab

urn-newsml-dpa-com-20090101-171111-99-822839
Seit drei Jahren tobt der Bürgerkrieg: Jemeniten in Sanaa vor der Einschlagstelle einer saudi-arabischen Rakete. Foto. Hani Al-Ansi Foto: Hani Al-Ansi

urn-newsml-dpa-com-20090101-171111-99-822838
Lebensmittelhilfe in Sanaa: Ein jemenitischer Mann wacht über seine Zuteilung. Foto: Yahya Arhab

Das meldete der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija unter Berufung auf den jemenitischen Verkehrsminister Murad al-Halimi. Zuvor war bereits der Seehafen im südjemenitischen Aden wieder geöffnet worden.

Die Koalition hatte die Flug- und Seehäfen am Montag geschlossen. Sie reagierte damit auf einen Angriff der schiitischen Huthi-Rebellen am Wochenende auf die saudische Hauptstadt Riad mit einer Rakete. Die Rakete war abgefangen worden. Die Koalition argumentierte, mit der Blockade sollten Waffenlieferungen des schiitischen Irans an die Huthis unterbunden werden.

Hilfsorganisationen warnten jedoch, die Blockade verschlimmere die ohnehin schon dramatische humanitäre Lage im Jemen noch weiter. Dem Land drohe eine der größten Hungerkatastrophen weltweit. Mehr als 20 Millionen Menschen sind demnach auf humanitäre Hilfe angewiesen. Weiterhin geschlossen bleibt jetzt der für internationale Hilfslieferungen wichtige Hafen Hudaida im Westen des Landes.

Im Jemen tobt seit rund drei Jahren ein blutiger Bürgerkrieg, der auch ein Stellvertreterkonflikt zwischen den Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran ist. Teheran unterstützt die Huthis, die große Teile im Westen des Landes kontrollieren. Das von Saudi-Arabien angeführte Bündnis bombardiert seit Frühjahr 2015 regelmäßig Stellungen der Rebellen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Ausland

US-Regierung verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea

Washington. Donald Trump bekräftigt seinen harten Kurs gegen Nordkorea. Seine Regierung verhängt weitere Sanktionen. Das schürt Sorgen, dass es nach den Olympischen Winterspielen zu neuen Spannungen kommen könnte.mehr...

Ausland

Südsudan: UN-Kommission brandmarkt grausame Kriegsverbrechen

Genf/Juba. Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt. Die Hoffnungen nach der Gründung 2011 währten nicht lange, seit 2013 versinkt das Land im Bürgerkrieg. Eine UN-Kommission brandmarkt nun grausame Kriegsverbrechen in dem Land.mehr...

Ausland

General aus Nordkorea entzweit Südkoreaner

Seoul. Nach der Kim-Schwester ist jetzt Trumps Tochter Ivanka zu den Winterspielen nach Südkorea gereist. Wenn sie bei der Abschlussfeier auf der Tribüne sitzt, wird auch ein höchst umstrittener General aus Nordkorea nicht weit sein. Er löst schon heute Proteste aus.mehr...

Ausland

EU verdoppelt Unterstützung für Sahel-Truppe

Brüssel. Kann eine afrikanische Truppe die Terror- und Flüchtlingsprobleme in Europa lösen? Die Europäische Union verspricht sich davon zumindest einen Beitrag. Und erhöht ihre Finanzhilfen. Haben die Afrikaner die Europäer in der Hand?mehr...

Ausland

Saudi-Arabien: „Wir brauchen eure Rüstungsgüter nicht“

Berlin. Saudi-Arabien zählte bisher zu den besten Kunden der deutschen Rüstungsindustrie. Damit ist jetzt erstmal Schluss - wegen des Jemen-Kriegs. Die saudische Regierung hat dafür kein Verständnis und will nicht zum „Spielball“ der deutschen Innenpolitik werden.mehr...

Ausland

Kein Ende der Angriffe auf Ost-Ghuta

Damaskus/New York. Ost-Ghuta in Syrien ächzt unter einer der schlimmsten Angriffswellen seit Jahren. Eine Waffenruhe mittels UN-Resolution scheint greifbar. Aber die genaue Formulierung einzelner Textpassagen zieht sich hin und kostet im Bürgerkrieg wichtige Stunden.mehr...