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Schalker K.o. beschert Bayern und Bremen Millionen

München (dpa) Ein Verlierer, zwei Gewinner: Das klägliche Scheitern des FC Schalke 04 in der Champions-League-Qualifikation ist zwar sportlich ein herber Rückschlag für die Fußball-Bundesliga, aber beim FC Bayern München und dem SV Werder Bremen dürfen zumindest die Schatzmeister jubeln.

Schalker K.o. beschert Bayern und Bremen Millionen

Nach dem Ausscheiden der Schalker klingelt bei Bayern-Manager Uli Hoeneß die Kasse

Denn nach dem Schalker 0:4 gegen Atletico Madrid kassieren die beiden direkt qualifizierten deutschen Clubs erheblich höhere Prämien von der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Entscheidend sind die Gelder aus dem sogenannten Markt-Pool der UEFA, die sich für den deutschen Markt wie in der Saison 2007/08 erneut auf rund 37,2 Millionen Euro belaufen werden. Dieser Betrag wird nun nicht durch drei, sondern ohne Schalke nur noch durch zwei geteilt. Eine Hälfte des Betrages wird nach dem Abschneiden in der «Königsklasse» ausgeschüttet, die andere nach der Bundesliga- Platzierung in der zurückliegenden Saison. Der FC Bayern erhält dabei als Meister 10,2 Millionen Euro (55 Prozent), Bremen als Vizemeister 8,4 Millionen (45 Prozent). Hätte Schalke den Einzug in die Gruppenphase geschafft, wäre die Verteilung wie folgt ausgefallen: Bayern 8,4 Millionen, Bremen 6,5 Millionen, Schalke 3,7 Millionen.

Atleticos 4:0-Sieg bescherte Bayern und Bremen also auf einen Schlag fast zwei Millionen Euro zusätzlich. Und das Schalker Aus dürfte für den Rekordmeister sowie den Vize-Champion unter dem Strich zwischen fünf und zehn Millionen Euro wert sein.

«Drei deutsche Vereine in der Champions League, das wäre für die Außendarstellung der Bundesliga ein gutes Zeichen gewesen», schrieb Werder-Manager Klaus Allofs in einem Gastbeitrag für den «kicker». Trotzdem dürften sich die Bremer ebenso wie die Bayern über den zusätzlichen Reibach freuen.

Und Schalke muss sich doppelt ärgern: Knapp 27 Millionen Euro hatten die «Königsblauen» als erfolgreichster deutscher Champions- League-Club der Vorsaison aus dem mit insgesamt 585 Millionen Euro gefüllten Prämientopf der UEFA geschöpft. Der VfB Stuttgart kam als Meister auf 19,5 Millionen, Bremen kassierte 15,4 Millionen Euro an Prämien. Krösus der letzten Saison war Titelgewinner Manchester United mit 42,9 Millionen Euro, gefolgt vom Endspiel-Gegner FC Chelsea mit 36,4 Millionen.

Inklusive Startgeld (3,0 Mio) und den garantierten Spielprämien für die sechs Vorrunden-Partien (2,4 Mio) haben die Bayern schon vor dem Start der Gruppenphase Prämien-Einnahmen von fast 16 Millionen Euro sicher. Werder Bremen kommt schon jetzt auf 14 Millionen.

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