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Schermbeck verliert in Wanne-Eickel

Fußball

SCHERMBECK Einige Lösungen hatte sich Martin Stroetzel vom Pokalspiel beim DSC Wanne-Eickel erwartet. Nach dem 0:2 des SV Schermbeck im Westfalenpokal ist der Trainer jedoch mit viel mehr Fragen im Gepäck nach Hause gefahren.

08.08.2010
Schermbeck verliert in Wanne-Eickel

Nedim Djuliman (li.) und der SVS hatten im letzten Aufeinandertreffen mit Engin Yavuzaslan (re.) und dem VfB Hüls das Nachsehen.

Es war sicherlich kein Wunder, dass bei den Schermbeckern spielerisch wenig zusammenlief. Bendedikt Jansen, Tobias Urban, David Müller und Yves Lupitu hatten eine längere Verletzungspause hinter sich. Von einem geordneten und zusammenhängenden Mannschaftsgefüge konnte keine Rede sein. Diese Voraussetzungen sind im Sportpark Süd auch noch schnell verschärft worden. In der sechsten Minuten fand ein Distanzsschuss Jens Wolfs aus 20 Metern den Weg ins Schermbecker Tor. Der NRW-Ligist hatte in der Folgezeit zwar öfter den Ball, machte daraus aber nicht nur nichts, sondern überhaupt nichts. Mit hohen Bällen aus dem Halbfeld waren die groß gewachsene stabile Abwehrspieler des Westfalenligisten nicht zu überwinden. Im Zweikampf zogen die Schermbecker vor allem in der ersten Halbzeit meist den kürzeren.

Auch im eigenen Strafraum war die Abwehr nicht immer Herr der Lage. So kam Wannes Dennis Gidaszewski in der 28. Minute nach einem Freistoß frei zum Kopfball und versenkte die Kugel erneut im SVS-Kasten. Damit waren die Sorgen Martin Stroetzels aber bei weitem noch nicht komplett. Benedikt Jansen und Tobias Urban fielen nach Wanner Foulspielen auf ihre Schultern. Jansen ging nach 33 Minuten vom Feld und Urban blieb zur zweiten Halbzeit in der Kabine. Diese zweite Halbzeit ähnelte im Großen und Ganzen der ersten. Der eingewechselte Dennis Schröder wuselte auffällig auf der rechten Seite, bis er zurück in die Abwehr musste. Lupitu kam aber dann vorne auch nicht zur Geltung. Ein Kopfball David Müllers (74.) und ein Lupitu-Schuss (76.) blieben die einzigen SVS-Chancen.

Christoph Müller, David Müller, Turhal, Urban (46. Schröder), Lupitu, Ersoy, Ucar, Gündogan, Jansen (33. Turgut), Djuliman, Kuntz.

1:0 Jens Wolf (6.), 2:0 Gidaszewski (27.).